Untersuchungen im Baugebiet „Brunnenrain II“ in Owingen haben am Montagmorgen begonnen. Dies gab Ortsvorsteher Karl-Heinz Binder in der Ortschaftsratssitzung am Montagabend bekannt.

Künftiges Baugebiet muss untersucht werden

Es ist geplant, im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Brunnenrain und Neue Äcker – Änderung II“ neue Bauplätze zu erschließen. Jedoch vermutet man dort die Reste einer ehemaligen römischen Gutsanlage, weswegen seit Montag nach Vorgabe des Regierungspräsidiums/Denkmalpflege von der Firma Archaeo BW aus Gerlingen Sondierungsgrabungen durchgeführt werden.

Ortschaftsrat hofft auf Startschuss im Mai

Die Firma, so teilte Binder mit, schaue nach, ob Teile einer Römersiedlung zu sehen sind. Die Ausgrabungen seien teuer, aber man wolle Sicherheit haben. Falls die Firma auf Römerfunde stoße, werde es Verzögerungen in Bezug auf die Erschließung des Baugebiets geben. Die Funde müssten kartografiert und entsprechend aufgenommen werden.
Man hoffe jedoch, dass es möglich sei, im Mai durchzustarten, sprich, die Bauplätze zu erschließen. Bauamtsleiter Hans-Martin Schluck werde sich auch noch vor Ort ein Bild von der Situation machen.

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