Die markierten Bäume Richtung Heiligenzimmern (beim Fußgänger-/Radweg), die schon im Januar ein Thema waren, sind jetzt endlich gefällt, wie Gruols Ortsvorsteher Reiner Schullian am Freitagabend in der Sitzung des Ortschaftsrats bekanntgab. Ortschaftsrat Marvin Kleinmaier merkte dazu an, dass man das Holz aber nicht liegen lassen dürfe. Schullian meinte, es bestehe kein Grund zur Sorge, da man die Äste und das Kleinmaterial abhole, die Stämme würden allerdings liegen bleiben.
Im zweiten Bauabschnitt des Gebietes „Auf Hirschen 1“ sind die Randsteine gesetzt worden. Der Ortsvorsteher sprach in diesem Zusammenhang die Hoffnung aus, dass diese auch halten mögen. Zumindest seien sie „schön gemacht“, lobte er. Die Bauplätze „Auf Hirschen 1“ würden Mitte März ausgeschrieben, so alles gut laufe. Bezüglich des Ausbaus der Stunzachstraße/Binsdorfer Straße merkte Schullian an, dass mit den Arbeiten hoffentlich möglichst rasch begonnen werde. Die Wasseranschlüsse würden dieses Mal bis an die Häuser heran gelegt.
Ortschaftsrat Timo Siedler erkundigte sich in der Sitzung nach der Bushaltestelle. Diese würde behindertengerecht gestaltet, erläuterte der Ortsvorsteher. Hannelore Schick thematisierte die geplante Einführung eines Mängelmelders im Rathaus und plädierte dafür, dass sich die Bürger bei Problemen direkt an den Ortschaftsrat wenden dürfen sollten. „Warum nimmt man dem Ortschaftsrat dieses Sache weg“, fragte sich kritisch nach. Der Ortsvorsteher beruhigte sie. Hier handele es sich um ein zusätzliches Angebot, außerdem habe der Ortschaftsrat ja nicht pausenlos Zeit. Ortschaftsrat Hellstern ergänzte, dass der Kontakt zu den Bürgern vor allem bei wichtigen Themen bestehen bleibe.
Hannelore Schick äußerte sich auch zum Thema „Transport in die Impfzentren für ältere Bürger“. Schullian informierte darüber, dass es in Geislingen eine Art „Taxi“ für Fahrten in die Zentren gebe, auch in Gruol sei etwas Ähnliches im Gespräch. Die Frage sei allerdings, wer bei einer Ansteckung des Fahrers hafte. Zudem seien die älteren Bürger auch nicht schneller beim Impfen, wenn der Ortschaftsrat etwas organisiere.
Klaus Hellstern machte die Schutzmauer an der Stunzachstraße zum Thema. Sie neige sich immer weiter. Hier bestehe eigentlich eine Sicherungspflicht. Ortsvorsteher Schullian betonte, dass man den Besitzer angeschrieben habe. Ein Teilstück soll abgetragen und neu gesetzt beziehungsweise gemauert werden. Auf dem Grundstück vor der Mauer, das in städtischem Besitz ist, bestünde zudem die Möglichkeit, einige Parkplätze zu schaffen.
Für Ortschaftsrat Hans Wiest ist die Heiligkreuzstraße in einem schlechten Zustand. Ob dem abgeholfen werde? Von Seiten des Landes gebe es keine Anstalten, da tätig zu werden, informierte der Ortsvorsteher. Auch die Stadt wisse Bescheid, habe aber keine Möglichkeit, etwas zu machen.
Gemeinderat Alexander Siedler wollte schließlich wissen, ob der Name „Pater Dionys Pfister-Straße“ im neuen Baugebiet „Hirschen 1“ akzeptiert worden sei. Dies bejahte der Ortsvorsteher.