Owingen Scheue Tiere beim närrischen Umzug

Owingen / Carola Lenski 14.02.2018
Unter einem strahlend blauen Himmel herrschte am Dienstag buntes Treiben und beste Stimmung beim Umzug in Owingen.

Insgesamt 18 Narrenzünfte und -vereine, Musikgruppen und örtliche Teams nahmen am Dienstag am Owinger Umzug in bester Fasnetslaune teil. Ex-Narrenchefin Heike Edele kommentierte den Umzug. In diesem Jahr hatten die Owinger wieder Glück mit dem Wetter. Überaus zahlreich fanden sich dann auch die Besucher ein, um bei dem närrischen Treiben dabei zu sein.

Allen voran marschierte der Aubenger Narraverei mit Fahnenschwinger, gefolgt vom Fasnets­adel. Dazu gehörten das Kinderfürstenpaar Jonathan Sickinger I. und Elisa Schnell I. mit Kinderfürstengarde, das „große“ Fürstenpaar Linda I. (Linda Ruderschmidt) und Lutz I. (Lutz Riester). Im weiteren Gefolge waren Ballett, Musikverein, Aubenger Füchse, Fuchsgräber sowie der Elferrat, der in diesem Jahr zu Fuß unterwegs war.

Den Owingern folgten gruselige Vollmondhexa aus Rottenburg. Die Betzinger Krautskräga kamen mit Müllerin und Müller und Mühla-Katz daher. Ihre Burghexen und Grabenteufel präsentierte die Narrenzunft Wildberg. Aus dem Nachbarort Stetten war der Narrenverein Salzschlecker da. In den Vereinsfarben grün, schwarz und rot zeigten sich die Mettstetter Steinachhexa. Mit dem Narrenruf „Soso – Haha“ grüßte die Narrenzunft Alt Ebingen mit Narros und Butzen. Aus Rexingen stammten die Muggaverbrenner, Lochbronnhexa und Säublesma-Verwürger.

Schauerlich war der Auftritt der Aspenwald-Knechte aus Öschelbronn. Die Grosselfinger Hexa trugen ihren Dalbach auf der Maske. Einer Sage nach soll an dem Bach Anna Böck, damals der Hexerei beschuldigt, bis heute ihr Unwesen treiben. Facettenreich und bunt zeigte sich der Ehinger Karnevalsverein mit Dämonen, Kettenweibern, Kügele, Matekapelle, Muckenspritzer und wilden Weibern. Ihnen folgte die Narrenzunft Goischter Weisau bei Metzingen und die Duachberghexa aus Mühlheim.

Musikalisch Stimmung machten die silbern und neongrün gekleideten Oldstyle Gugga aus Aidlingen und die Lumpenkapelle Grosselfingen/Owingen. Nach dem Umzug wurde noch in den Owinger Wirtschaften, der Zunft­stube und anderen Örtlichkeiten im Flecka gefeiert. In der Eyachtalhalle fanden närrisches Treiben und ein Zunftmeisterempfang statt. Die Umzugsgruppen wurden prämiert.

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Gruppen im Owinger Fasnetsumzug kamen aus Owingen. Ihre Themen waren „Afrika grüßt Aubenga“, „Aubenger Spacegirls“ und „Scheue Waldtiere rund um Aubenga“.