Heute geht der Schüleraustausch mit der französischen Partnerstadt Noyal zu Ende. 50 Schülerinnen und Schüler und deren Begleitpersonen waren in 23 Gastfamilien in Haigerloch untergebracht.Organisiert wurde der Austausch vom Förderverein Städtefreundschaft in Zusammenarbeit mit dem Haigerlocher Gymnasium.

Zahlreiche Aktivitäten  waren für die Gastschüler vorbereitet. Nach der Ankunft am Samstagabend wurden die französischen Gäste zunächst im Foyer der Witthauhalle von der Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins, Angelika Pieper, weiteren Vorstandsmitgliedern und den Gasteltern in Empfang genommen. Am Sonntag standen dann Spiele, das Basteln von kleinen Drahtkunstwerken unter Anleitung von Pernille Jörgensen und gemeinsames Kochen im evangelischen Gemeindehaus auf dem Programm. Am Montag begrüßte Schulleiterin Karin Kriesell die elf- bis 17-jährigen Jugendlichen im Haigerlocher Gymnasium. Danach nahmen die Schülerinnen und Schüler, die alle Deutsch als Fremdsprache lernen, am Unterricht in den verschiedenen Klassenstufen teil. Auch am Dienstagvormittag wurde nochmal die Schulbank gedrückt.

Es gab auch verschiedene Ausflüge und Besichtigungen, so am Montag zur Firma Holcim nach Dotternhausen mit Führung durch die Ausstellung und anschließendem Stadtbummel in Balingen, am Dienstag zur Burg Hohenzollern mit Führung und einem abendlichem Treffen aller Jugendlichen im Jugendbüro.

Am heutigen Mittwoch gibt es noch einen Besuch bei der Sonnenuhr vor dem Theben-Werk mit Einführung in die Geheimnisse der Gnomonik durch den Erbauer Ives Opizzo sowie einen Empfang der französischen Gäste bei Bürgermeister Heinrich Götz im Bürgerhaus. Ein gemeinsames Pizzaessen leitet über zu einer Stadtführung in Haigerloch zusammen mit Angelika Pieper und Egidius Fechter. Am Abend besteigen die französischen Gäste dann wieder den Reisebus und fahren zurück in die Bretagne.

Die Unterbringung der jungen Franzosen in Gastfamilien hat sich bewährt, und trug wieder dazu bei, dass neue deutsch-französische Freundschaften geschlossen und bestehende vertieft werden konnten. Im kommenden Jahr soll es ein Wiedersehen in Noyal-sur-Vilaine geben. Wilfried Selinka