Gruol 4. Wirtshaussingen wieder ein großer Erfolg

Eine gute Idee hatte der Akkordeonspieler Rolf Kohle, als er das „Wirtshaussingen wie früher“ wieder einführte. Auch die vierte Auflage der Veranstaltung war ein Erfolg.
Eine gute Idee hatte der Akkordeonspieler Rolf Kohle, als er das „Wirtshaussingen wie früher“ wieder einführte. Auch die vierte Auflage der Veranstaltung war ein Erfolg. © Foto: D. Schick
Gruol / SWP 15.05.2018
Auch das vierte „Wirtshaussingen, wie es früher einmal war“ in Gruol war wieder ein Erfolg.

Gut besucht war das 4. „Wirtshaussingen wie früher“ mit Rolf Kohle beim Gruoler Sportheim, das wieder zu Gunsten der Restaurierung der Vituskapelle veranstaltet wurde. Um an dem sonnigen Tag den vielen Besuchern im Freien einen angenehmen Platz zu bieten, wurde am Gruoler Sportheim sogar ein Zelt aufgestellt. Für die Bewirtung sorgte wieder das eingespielte Team vom Förderverein Vituskapelle, dafür ging der Umsatz aus der Bewirtung sowie die Spenden der Gäste und des Musikers in die Vereinskasse.

Initiator und Musiker Rolf Kohle begrüßte die Gäste aus Gruol und der Umgebung. Gruols Ortsvorsteher und Vorsitzender des Fördervereins, Otto Schneider,  dankte den Gästen für ihr zahlreiches Erscheinen und bei dem Musiker Rolf Kohle für Musik und Gesang. Vor allem freute sich Schneider über die Sangesfreudigen, die von auswärts nach Gruol gekommen waren.

Nachdem sich die Anwesenden gemütlich bei Kaffee und Kuchen unterhalten hatten, startete das „Wirtshaussingen wie früher“. Auf dem Programm stand vor allem volkstümliches Liedgut. Die Anwesenden durften sich aus einem Liederbuch Lieder wünschen. Rolf Kohle, der sich auf dem Akkordeon selber begleitete, stimmte an und alle sangen mit. So wurde gleich zum Anfang der Wonnemonat Mai geehrt. Gewünscht wurde das Lied „Der Mai ist gekommen“ und alle sechs Strophen wurden gesungen. Weiter erklangen Lieder wie  „Die Stunzachtälerin (Eyachtälerin)“ oder die Hymne „Wir Gruolermer im Stunzachtal“. Die Stimmung war so gut, dass es auch Schunkelrunden gab. Bei einigen Liedern – wie „Ma ischt oafach koa Kerle mai“ – machte auch Sänger Rudi Holzhauer mit. Bei schönen alten Schlagern, wie „Santo Domingo“ oder „Rote Lippen soll man küssen“, wurde Rolf Kohle von Xaver Dieringer auf der Gitarre begleitet. Mit den Liedern „Butterfly“ , „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ und dem Titel „Bis bald Aufwiedersehn“ klang der fröhliche Liedernachmittag erst am Abend aus.

Dank guter Stimmen unter den Anwesenden – auch einige aktive Sängerinnen und Sänger waren dabei – war aus den Liedern Begeisterung und Harmonie herauszuhören.

Altes Liedgut soll weiter gepflegt werden. Das nächste Wirtshaussingen ist voraussichtlich im Oktober 2018.