Zell u. A Zunächst Lampentest

JS 26.03.2013

In den Sommerferien will die Gemeinde Zell die Gemeindehalle und die Klassenzimmer im benachbarten Schulhaus auf LED-Leuchten umrüsten. Ein günstiges Angebot liegt vor, muss aber noch geprüft werden. Gemeinderat Kurt Ulmer, Spezialist für Stromsparpotenziale und die noch neue LED-Beleuchtung, kennt kein Referenzobjekt der betreffenden Firma für den Leuchtentyp, den Zell will. Es sei ihm noch nicht mal möglich gewesen, eine Musterleuchte zu bekommen, kritisierte er. Die Firma verweise darauf, dass sie einen Großauftrag abwickle, an den sich Zell anhängen könne - deswegen auch das günstige Angebot. Die Gemeinde käme mit 23 200 Euro für rund 500 Leuchten weg und erhielte noch 20 Prozent Zuschuss aus dem Förderprogramm Klimaschutz-Plus. Die Investition würde sich in gut zweieinhalb Jahren amortisieren, zudem gibt es auf die Lampen eine Garantie von fünf Jahren. Wobei Ulmer anmerkt: Haftung gebe es nur solange, wie die Händlerfirma existiere. Ein zweiter Anbieter wäre gleich um 70 Prozent teurer, die Amortisation läge hier bei fünf Jahren. Was für Bürgermeister Link auch noch passabel wäre. Die Einsparung liegt im Stromverbrauch: Dank LED-Technik würde die Stromleistung in der Halle von bisher 18 auf sieben Kilowatt gedrückt.

Gründlichkeit vor Schnelligkeit: Schultes und Gemeinderäte wollen erst alle technischen Frage geklärt haben, bevor der Auftrag herausgeht. Die Beleuchtung der Gemeindehalle hat besondere Vorgaben, weil dort unter anderem Tischtennis gespielt wird. Ulmer und Bauamtsleiter Jürgen Gassenmayer haben intensiv Lampen getestet.