Göppingen Zull ist "offen" für einen Umzug der Kunsthalle

Gabriele Zull will den Wert der Kultur wieder mehr in den Blickpunkt rücken.
Gabriele Zull will den Wert der Kultur wieder mehr in den Blickpunkt rücken.
HEL/MAZ 01.03.2012

Die Göppinger Bürgermeisterin Gabriele Zull stünde einem Umzug der Kunsthalle an einen neuen Standort aufgeschlossen gegenüber. Für Zull ist zum Beispiel der Gedanke einer "Kunsthalle mit Gleisanschluss" reizvoll, zumal "ja vielleicht auch die Bahn Interesse hätte, sich zu beteiligen." Wie die Erste Beigeordnete der Stadt im Gespräch mit der NWZ betonte, werde im Rathaus zurzeit an "kulturellen Leitlinien" gearbeitet. Eines ihrer Ziele als Bürgermeisterin sei es, "die Kultur und ihren Wert für unsere Gesellschaft wieder mehr in den Blick zu rücken." Von der "unwahrscheinlichen Vielfalt", die in Göppingen im kulturellen Bereich geboten werde, sei sie sehr beeindruckt, so Zull. Im NWZ-Interview spricht die Bürgermeisterin auch über die Göppinger Museumslandschaft, die Kinderbetreuung, die Bildungsreform und den mitunter schwierigen Kampf gegen politischen Extremismus.