Göppingen / SWP

Ein kurzweiliger Kleinkunstabend mit Zauberkunst und Klavierspiel erwartete die Besucher im voll besetzten Gemeindehaus der katholischen Kirchengemeinde Christkönig in Göppingen.

Die Idee der Akteure, dem Pianisten Martin Böhm und dem Zauberkünstler Sven Bayer, beide Kunstformen miteinander zu verbinden, fand beim Publikum großen Anklang. Böhm spielte auf seinem Instrument sowohl begleitend zu den dargebotenen Zauberstücken als auch solistisch.

Szenische Magie

Mit szenischer Magie nahm Sven Bayer sein Publikum als mittelalterlicher Taschenspieler mit auf eine Zeitreise. So ganz nebenbei erfuhren die begeisterten Zuschauer allerlei Wissenswertes zur Geschichte der Zauberkunst. Im Laufe des Abends durchwanderten die Künstler gemeinsam mit den Gästen die Zeitepochen, die sich sowohl in der Musik, der Kleidung des Zauberers wie in den geschickt ausgewählten Zauberkunststücken widerspiegelten. Manche der Künste entstammten sogar dem ersten Zauberbuch von 1584.

Die Entwicklung der Zauberei hin zur Unterhaltungskunst wurde im Laufe des Abends zunehmend spürbar. Es wurde viel gestaunt, gerätselt und gelacht. Und am Ende durften sich die beiden Künstler über einen lang anhaltenden Applaus freuen.