In der Göppinger Stadtkirche finden zwar nur noch wenige Gottesdienste statt, doch das Gotteshaus ist zu einem bedeutenden Veranstaltungsraum geworden. Zu den festen Terminen gehört immer im Januar die Göppinger Vesperkirche eine Anlaufstelle für Menschen aus allen sozialen Verhältnissen. Das „Haus Linde“, die gemeinnützige Wohnungslosenhilfe im Landkreis organisiert die  Vesperkirche in Zusammenarbeit mit der Stadtkirchen-Oberhofen-Gemeinde und der Wilhelmshilfe.

25 Jahre Vesperkirche Göppingen

In diesem Jahr öffnet die Göppinger Vesperkirche zum 25. Mal ihre Pforten. Im Leitbild der Vesperkirche heiße es „Gemeinsam an einem Tisch“, erläutert Wolfgang Baumung, Leiter von „Haus Linde“. So werde die Vesperkirche „zu einem kleinen Fest im Alltag. Denn alle bekommen unabhängig vom sozialen Status eine gute und vollwertige Mahlzeit“. Die Vesperkirche sei aber auch  ein Ort der Begegnung

Mittlerweile kommen im Durchschnitt 170 Gäste pro Tag – das bedeutet viel Arbeit für die rund 80 ehrenamtlichen Helfer.  Gerlinde Kretschmann, die Ehefrau des baden-württembergischen  Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und Schirmherrin aller Vesperkirchen im Land, hat angekündigt die Einrichtung in Göppingen an einem Tag zu besuchen und zu helfen. Als weitere Besonderheit wird Kirchenmusikdirektor Gerald Buß einen musikalischen Abend zu Gunsten der Vesperkirche gestalten. Termin ist der 15. Februar in der Stadtkirche. Geöffnet ist die  Vesperkirche in der Stadtkirche am Göppinger Schlossplatz vom 6. Januar bis 16. Februar, täglich von 11.30 bis 13.30 Uhr.

Die Organisatoren der Göppinger  Vesperkirche freuen sich über Spenden an Haus Linde e.V., Konto 587248, Kreissparkasse Göppingen, IBAN: DE10610500000000587248. Zur Koordination von Kuchenspenden (ohne Sahne oder rohen Eiern) bitte unter Telefon (07161) 686834 ab Eröffnung der  Vesperkirche von 10.30 bis 12 Uhr melden oder den Kuchen im Pavillon der Stadtkirche zu den genannten Zeiten abgeben.