Göppingen / ANNEROSE FISCHER-BUCHER  Uhr
Der Vorstand der Wirtschaftsjunioren Göppingen hat in diesem Jahr viel vor. Die Unternehmer legen Wert auf den Austausch, wollen aber auch Schülern helfen, wie beispielsweise bei der Bildungsmesse.

Früher war die Altersgrenze 45 Jahre, jetzt wurde sie auf 40 Jahre abgesenkt. So lange kann man Mitglied der Wirtschaftsjunioren Göppingen sein, die trotz Fluktuation, die ja gewollt ist, momentan 33 aktive Mitglieder und 18 Interessenten zählen - etwa 60 Fördermitglieder, die ehemals aktive Mitglieder waren, nicht mitgerechnet.

Christian Ott von der August Mink KG sagt, dass die Junioren ein Netzwerk und eine zentrale Anlaufstelle für junge Unternehmer und Führungskräfte sein wollten. "Wir sind jung und wollen knackig anpacken, ohne lang zu diskutieren." Des weiteren wollten sie stark sein für die Region und deren wichtige Themen mitgestalten. Und sie verstehen sich als Sprachrohr für junge Führungskräfte und Unternehmer. Damit bei der naturgemäßen Fluktuation Wissen nicht verloren gehe, haben sie eine Ressortleiterebene eingeführt, also einen erweiterten Vorstand, der die Verantwortung und das ehrenamtliche Engagement auf breitere Schultern verteilen solle, sagt Florian Bucher von der Kreissparkasse, der für das Thema Bildung und Wirtschaft zuständig ist.

Außer der Integration von Fachkräften aus dem Ausland seien die Bildungsmessen und der Bildungskompass mit verschiedenen Modulen wie das Bewerbertraining als soziale Hilfe wichtige Aufgaben. Zudem werde ein Schnuppertag für Jugendliche angeboten, die einem Unternehmer einen Tag lang über die Schulter schauen könnten. Diese Angebote seien im vergangenen Jahr sehr gut angenommen worden und sollen, da stark nachgefragt, fortgeführt werden. Geschäftsführer Gernot Imgart berichtete von der Möglichkeit, eine Woche mit einem Bundestagsabgeordneten in Berlin Politik zu erleben und in einem Know-how-Transfer Informationen auszutauschen.

Den Mitgliedern ist wichtig, Unternehmertum jüngeren Leuten zu präsentieren. Sie veranstalten monatliche Treffen, bei denen es außer Vorträgen um einen Austausch gehen solle, sagt Tobias Gölz. Weiterer Programmpunkt dieses Jahr ist das Projekt "Unternehmer an die Tafel" sowie Kooperationen mit anderen Netzwerken.