Göppingen Viele Angebote – aber nicht überall

Die NWZ wollte wissen, ob die Göppinger mit den Einkaufsmöglichkeiten in der Stadt zufrieden sind.
Die NWZ wollte wissen, ob die Göppinger mit den Einkaufsmöglichkeiten in der Stadt zufrieden sind. © Foto: Staufenpress
Göppingen / SWP 25.07.2018
Das Ergebnis der Umfrage vor dem Leserfest „NWZ unterwegs“ wird am Freitag präsentiert.

Der Einzelhandel ist immer in Bewegung: Neue Flächen sollen entstehen, kleinere Läden müssen schließen, weil der Betrieb nicht mehr wirtschaftlich ist. Dennoch: Die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) attestiert der Hohenstaufenstadt gute Zahlen. Und: Der Wert der Kaufkraftbindung sei entgegen dem Trend in anderen Kreisstädten gestiegen. Die Göppinger nutzen die Einkaufsmöglichkeiten also. Wenn sie welche haben. Denn was die Lebensmittelnahversorgung angeht – also der klassische Supermarkt – sieht es vor allem in den Stadtbezirken nicht so rosig aus.

In Jebenhausen ist der Staufers-Markt der Konsumgenossenschaft Göppingen durchaus profitabel. In Faurndau beobachtet die Genossenschaft ihren „Nah & Gut-Markt“ sehr genau, hält ihn aber weiter offen – auch, weil die Ortsmitte rund um den Hirschplatz modernisiert werden soll. In den Stadtbezirken  Bartenbach, Bezgen­riet, Hohenstaufen und Maitis gibt es keine Lebensmittelmärkte mehr. In Holzheim hat  vor einiger Zeit die Edeka-Marke „Treff 3000“ aufgegeben, selbst ein subventionierter CAP-Markt hat innerhalb kürzester Zeit wieder geschlossen. Jüngst wurde dort zwar wieder ein Lebensmittelgeschäft eröffnet, die Bürger müssen dieses Angebot nun aber annehmen, damit der Betreiber wirtschaftlich arbeiten kann.

Wer beim großen Wocheneinkauf einen Bogen um die kleineren Läden macht und dort nur einzelne Produkte kauft, macht es ihnen schwierig. Das hat sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt. Eines der Beispiele in der Reihe ist „Unser Laden“ in Bartenbach, der trotz großem ehrenamtlichen Engagement nicht tragbar war.

Ein positives Beispiel ist der ehemalige „Nah&Gut“-Laden in der Göppinger Nordstadt, der von einem anderen Betreiber weitergeführt wird. Im Gegensatz dazu entstehen weitere Flächen und Einkaufsmöglichkeiten. Im ehemaligen B-10-Center am östlichen Stadtrand (ehemals Bauhaus) soll ein Nahversorgungszentrum entstehen – mit Discounter und Drogerie.

In der Innenstadt erwartet die Göppinger „Agnes“, eine Shopping-Mall, in die mehrere kleinere und größere Geschäfte einziehen sollen. Auf dem Apostel-Areal sind ebenfalls attraktive Flächen für den Handel entstanden.

Der Markt entscheidet freilich, welche der Angebote angenommen werden. Dennoch spiegelt das Ergebnis der NWZ-Umfrage  die Meinung der Bürger wider und ist für die Politik interessant. Die Ergebnisse werden am Freitag beim Leserfest „NWZ unterwegs“ erstmals präsentiert.

Das Programm

NWZ-Leserfest: Ein buntes Programm für die ganze Familie erwartet die Besucher am Freitag, 27. Juli von 14 bis 17 Uhr in den Oberhofenanlagen in Göppingen. Danach startet direkt das Sommerfest im Park – so lohnt sich der Besuch gleich doppelt.

Informationen zur Stadt und dem Umland:  Die NWZ präsentiert live auf der Bühne die Ergebnisse der Meinungsumfrage und spricht mit dem Göppinger Oberbürgermeister Guido Till. So gibt es alle Neuigkeiten aus erster Hand.

Spiel & Spaß: Ein echtes Highlight für Kinder ist die Hüpfburg. Beim Torwandschießen können sich die Kinder darin versuchen, besser zu treffen als Jogis Jungs bei der WM. Zusätzlich gibt es das Spiel 4-Gewinnt als XXL-Version, das ganz schön knifflig sein kann. Beim Kinderschminken können sich die kleinen Besucher nach Lust und Laune verwandeln lassen.

Bewirtung Für Essen und Trinken ist durch die Gastronomen des „Sommerfest im Park“ gesorgt.

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