Göppingen Wie Mitbestimmen funktioniert

Hannes Wezel wird bei der Uni der Generationen über gesellschaftliche Teilhabe referieren.
Hannes Wezel wird bei der Uni der Generationen über gesellschaftliche Teilhabe referieren.
SWP 16.01.2014
Die Abschlussvorlesung bei der Uni der Generationen findet am Montag an der Hochschule statt: Karten gibt es bei der NWZ und im Rathaus.

"Wie können Menschen unter veränderten demografischen, politischen und sozialen Gegebenheiten gut zusammenleben?" Dieser Frage geht am Montag Hannes Wezel von der Stabstelle der Staatsrätin für Zivigesellschaft und Bürgerbeteiligung des Staatsministeriums Baden-Württemberg bei der Uni der Generationen nach. Die Ursprünglich für diesen Vortrag eingeplante Staatsrätin Gisela Erler ist verhindert, und so wird ihr Mitarbeiter Hannes Wezel das Thema aufgreifen.

Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung sind in aller Munde: Menschen wollen mitreden. Sie wollen teilhaben und mitbestimmen. Der Wunsch nach einem Mehr an gesellschaftlicher Teilhabe der Menschen liege im Wesentlichen an den Veränderungen der gesellschaftlichen Milieus, sagen Experten. Mit einer Politik des "Gehörtwerdens" will die Landesregierung dem wachsenden Mitwirkungsbedürfnis dieser engagierten Zivilgesellschaft gerecht werden und verloren gegangenes Vertrauen in die Politik wieder zurückgewinnen. Das Ziel ist eine Mitmachdemokratie. Man wolle nicht nur dafür sorgen, dass die Bürger einzelne politische Entscheidungen besser nachvollziehen können und Transparenz hergestellt wird, sondern auch, dass das Wissen und die Kompetenz der Zivilgesellschaft künftig besser genutzt werden.

Mit der Veranstaltung am Montagabend endet das Semester der Göppinger Uni der Generationen, das bei der fünften Auflage das Motto "Zukunft gestalten - im Spannungsfeld zwischen Markt und Moral" hatte.

Info Karten für die Veranstaltung am Montag, 20. Januar, ab 14 Uhr an der Hochschule in Göppingen (Aula) gibt es bei der NWZ und im i-Punkt im Rathaus Göppingen.