Kreis Göppingen Wer gewinnt den Servicepreis?

In vier Kategorien ist der Servicepreis im Stauferkreis ausgeschrieben. Die Statuen werden wieder in der Kunstgießerei Strassacker in Süßen gefertigt. Das Unternehmen unterstützt die Aktion von Anfang an. Foto: Giacinto Carlucci
In vier Kategorien ist der Servicepreis im Stauferkreis ausgeschrieben. Die Statuen werden wieder in der Kunstgießerei Strassacker in Süßen gefertigt. Das Unternehmen unterstützt die Aktion von Anfang an. Foto: Giacinto Carlucci
SWP 07.02.2012
Aus dem "Service-Oscar" wird der "Servicepreis im Stauferkreis". In wenigen Wochen soll die Auszeichnung zum achten Mal verliehen werden. NWZ-Leser sind jetzt aufgerufen, Kandidaten zu nominieren.

Wer gewinnt den "Servicepreis im Stauferkreis"? Zum achten Mal werden nun die Kandidaten für die begehrte Auszeichnung gesucht. Leser von NWZ und Geislinger Zeitung sind aufgerufen, bis Samstag, 3. März, Vorschläge einzureichen.

Überdurchschnittliche Kundenfreundlichkeit und Servicequalität sollen gewürdigt werden. Dafür haben der Förderverein der Kaufmännischen Schule Göppingen, Kreissparkasse, NWZ und Geislinger Zeitung den Servicepreis ins Leben gerufen. Schirmherr des kreisweiten Wettbewerbs ist Landrat Edgar Wolff. Gesucht werden besonders freundliche, service- und kundenorientierte Mitarbeiter aus den Bereichen:

Verkauf (Groß- und Einzelhandel, sowie Banken und Finanzdienstleister),

Handwerk und Handwerksdienstleistungen

öffentliche Verwaltungen/Behörden/öffentliche Einrichtungen, sowie

freundliche, kompetente und hilfsbereite Bäckereifachverkäufer

Um Menschen für die Auszeichnung vorzuschlagen, genügt es, ein formloses Schreiben aufzusetzen und den Kandidaten vorzuschlagen. Wichtig ist, dass die Einsender begründen, warum der Vorgeschlagene den "Servicepreis im Stauferkreis"verdient hat. Bestenfalls sollte eine kleine Geschichte erzählt werden, aus der die überdurchschnittlichen Leistungen des Vorgeschlagenen hervorgehen. Vorschläge mit dem Namen des Vorgeschlagenen, sowie dessen Betrieb (samt Ort und Straße) sind bis Samstag, 3. März, einzusenden an: NWZ-Redaktion, Stichwort: Servicepreis, Postfach 1469, 73014 Göppingen.

Die Umbenennung von Service-Oscar in "Servicepreis im Stauferkreis" hat übrigens rechtliche Gründe. Die Filmindustrie in Hollywood versucht, den "Oscar" für sich zu vereinnahmen. Um juristischen Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen, haben sich die Auslober entschieden, die Göppinger Auszeichnung umzubenennen und zugleich zu lokalisieren.

2003 wurde der Servicepreis in Göppingen zum ersten Mal verliehen. Ursprünglich sollte die Auszeichnung alle zwei Jahre vergeben werden, doch 2005 fassten die Initiatoren den Entschluss, den Wettbewerb jährlich auszurichten und damit das Anliegen, das mit dem Preis verbunden ist, noch zu untermauern.

In der Jury sitzen u.a. Vertreter aus Handel, Handwerk und Gewerbe. Die Juroren entscheiden über die Vorschläge, die die Leser der NWZ und der Geislinger Zeitung machen. Aktiv unterstützt wird die Initiative von der Kunstgießerei Strassacker in Süßen. Das Unternehmen, in dessen Werkstätten auch der weitbekannte Medienpreis Bambi produziert wird, entwarf die Statue für den Servicepreis - eine Figur, die in einer erhobenen Hand ein Geweih trägt. Das Geweih findet sich u.a. im Wappen des Stauferkreises und erinnert an das frühere württembergische Königshaus.

Die Idee der Aktion stammte von der Düsseldorfer Journalistin Elita Wiegand, die die Aktion in ihrer Heimatstadt ins Leben gerufen hatte. Doch in Düsseldorf funktionierte der Wettbewerb nicht so, wie ihn sich die Initiatorin vorgestellt hatte. Anders im Stauferkreis, wo die Idee, die der Berufsschullehrer Karl-Otto Kaiser forcierte, zunächst etwas belächelt wurde. Zwischenzeitlich zählt die Initiative zum "führenden Wirtschaftspreis", wie es der frühere Schulleiter der Kaufmännischen Schule, Werner Stepanek, formulierte.

Das wird auch stets bei der festlich gestalteten Preisübergabe deutlich, der stets Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Behörden, Kultur und Bildung beiwohnen. Eingeladen werden dazu auch die Preisträger früherer Jahre sowie die Zeitungsleser, die die Gewinner vorgeschlagen haben.