Soziales Wer den Dialog fördert, kann auf Hilfe hoffen

NWZ 12.01.2018

Vereine, Organisationen und Jugendgruppen, die sich für Demokratie und gegen Extremismus einsetzen, können beim Bundesprogramm „Demokratie leben – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ des Familienministeriums gefördert werden. Die Stadt Göppingen beteiligt sich wieder. Ziel des Programms ist es, durch die Einrichtung sogenannter „Partnerschaften für Demokratie“, Extremismus vorzubeugen und ein vielfältiges, offenes und demokratisches Miteinander in der Gesellschaft zu fördern.

Dementsprechend weit gefächert sind deshalb auch die Ziele der Göppinger „Partnerschaft für Demokratie“. „Wir suchen Projekte, die Demokratie erlebbar machen, indem sie junge Menschen dazu motivieren, sich einzubringen und zu beteiligen“, schildert Harald Maas, der als Mitarbeiter der Bruderhaus-Diakonie die Koordinierungs- und Fachstelle des Projektes betreut. Weitere Schwerpunkte sind laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung im neuen Förderjahr außerdem die Fortführung der Kampagne zu Zivilcourage und Engagement, sowie das Thema „2018 – 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“. „Ganz wichtig ist uns auch, eine Kultur des Zusammenlebens in Vielfalt zu fördern“, ergänzt Ulrike Haas, die als Leiterin des städtischen Referats Kinder und Jugend das Programm verantwortet. „Wir suchen Projekte, die unterschiedliche Menschen zusammen und in den Dialog bringen. Gerade in Zeiten immer stärker werdender Polarisierung ist das wichtiger denn je“, erläutert sie und denkt dabei auch ganz besonders an Vereine und Initiativen aus den Stadtbezirken.

Die Koordinierungs- und Fachstelle bietet Beratung und Unterstützung bei der Projektentwicklung und Antragsstellung an. Kontakt über die „Future – Jugendberufshilfe“, Harald Maas, Tel. (07161) 965817, oder per E-Mail an demokratie@goeppingen.de.