Bildung Wenn uns der Himmel auf den Kopf fällt

Bei der Göppinger Kinderuni gab Wolf Schweizer-Gerth Einblicke in den Weltraum.
Bei der Göppinger Kinderuni gab Wolf Schweizer-Gerth Einblicke in den Weltraum. © Foto: Marie-Christin Zepf
Marie-Christin Zepf 12.01.2018

Kann uns wirklich der Himmel auf den Kopf fallen? Und wenn ja, was können wir dann unternehmen? „Wir sollten auf jeden Fall erst einmal cool bleiben“, sagte der Dozent Wolf Schweizer-Gerth. „Über Dinge, die vielleicht eines Tages einmal passieren könnten, sollten wir uns nicht zu sehr den Kopf zerbrechen“, riet er den knapp 50 Kindern, die sich seinen Vortrag über Meteoriten anhörten. Dabei gab es für die Zuhörer zwischen neun und zwölf Jahren einige interessante Erkenntnisse. So erzählte Schweizer-Gerth beispielsweise, dass täglich rund 5000 Tonnen kosmischer Staub auf die Erde niederkommen.

Die Kinder erzählten auch von ihren Erfahrungen mit Meteoriten, schließlich hat schon fast jedes der Kinder einmal eine Sternschnuppe gesehen. Doch es gab nicht nur vieles zu hören, sondern die Kinder durften auch selber kleine Experimente meachen. So wurde beispielsweise der Einschlag eines Meteoriten auf die Erde mit einer sogenannten Nerf-Gun und einer Kiste voll Sand nachgestellt. „Hier kann man sehr gut sehen, dass der Einschlag des Gummigeschosses nicht nur eine Mulde im Sand hinterlassen hat, sondern in der Mitte auch ein Kraterberg entstanden ist“, erklärte der Dozent. Dies entstehe aufgrund der Rückfederung.

Auch der neunjährige Noah war beim Vortrag dabei. „Ich komme jedes Mal zur Kinderuni, weil man hier viel lernen kann. Das Weltall finde ich sehr interessant, darum freue ich mich auf den Vortrag“, sagte er vor der Veranstaltung. „Man kann mehr wissen, wenn man hier herkommt, als andere“, stimmte auch die ebenfalls neunjährige Sophia zu, die später einmal „Leute operieren“, also Ärztin werden möchte. Da ist die Kinderuni eine gute Gelegenheit für sie, erste Einblicke in das Studentenleben zu bekommen.