Göppingen Wenn Mäppchen schweben

Beim Projekt der Firma Leonhard Weiss an der Ursenwangschule konnten die Jugendlichen einen Gabelstapler basteln.
Beim Projekt der Firma Leonhard Weiss an der Ursenwangschule konnten die Jugendlichen einen Gabelstapler basteln.
Göppingen / SWP 05.01.2012
Die Göppinger Baufirma Leonhard Weiss ermöglichte Schülern der Ursenwangschule mit dem Bau eines Gabelstaplers einen spannenden Nachmittag.

Seit mehr als 30 Jahren engagiert sich das Bauunternehmen Leonhard Weiss intensiv in vielen Bereichen der Jugendarbeit. Neben der aktiven Vorstellung zahlreicher Ausbildungsberufe in den Schulen werden immer wieder Praktika angeboten, bei denen die Jugendlichen mit moderner Technik in Berührung kommen. Als Mitglied im Verein Faszination Technik aus Heilbronn gestaltete das Göppinger Familienunternehmen nun bereits zum dritten Mal einen Nachmittag für 20 Schüler der Ursenwangschule.

Mit Holz, Hammer, Nägeln, Schrauben, Säge und zwei Spritzen einen kleinen Gabelstapler bauen - das lernten die Schüler der Ursenwangschule gemeinsam mit ihrer Mutter, ihrem Vater oder Großvater. Der pensionierte Professor der Fachhochschule Heilbronn, Rainer Schmolz, erklärte den Kindern und den Erwachsenen zunächst, wie die Pneumatik funktioniert. Mit zwei Spritzen, die durch einen Schlauch verbunden werden, lässt sich Luftdruck aufbauen. Dieser bewirkt, dass der kleine Gabelstapler Bleistifte, Mäppchen und sogar Bücher hochheben kann.

Dann machten sich die Kinder gemeinsam mit ihrer Begleitung mit Feuereifer ans Werk: Es wurden Holz zugesägt, Löcher gebohrt, Schrauben eingedreht und Stangen festgehämmert. Innerhalb eines Nachmittags, der wie im Flug verging, entstand der kleine Gabelstapler.

Die Schüler der Ursenwangschule hatten so die Möglichkeit, handwerklich zu arbeiten und konnten den fertigen Gabelstapler am Abend auch gleich mit nach Hause nehmen. Darauf waren sie sehr stolz. Außerdem machte es ihnen sichtlich Spaß an einem solchen Projekt gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern zu arbeiten. Es zeigte sich, dass auch Mädchen gerne an einem solchen Projekt mitarbeiten und sich durchaus von der Technik faszinieren lassen.

Beim abschließenden Gespräch brachten alle Beteiligten deutlich zum Ausdruck, wie wichtig solche Partnerschaften mit ortsansässigen Firmen sind und wie gerne solche Angebote von der Ursenwangschule, deren Profil einen berufsorientierten Schwerpunkt hat, angenommen werden.