Was sind Vergnügungsstätten?

SWP 14.02.2012

Vergnügungsstätten sind rechtlich Gewerbetriebe, die "unter Ansprache des Sexual-, Spiel- oder Geselligkeitstriebs bestimmte Freizeitangebote vorhalten."

Dazu zählen: Spiel- und Automatenhallen, Spielcasinos und Spielbanken, Diskotheken und Nachtlokale jeder Art, Varietés, Nacht- und Tanzbars, Striptease-Lokale, Swinger-Clubs und Sexkinos.

Nicht dazu zählen: Gaststätten, Anlagen für kulturelle Zwecke wie Theater, Sport- und Fitness-Center

Ein Graubereich besteht bei Billardcafés, Bowling-Centern, Bordellen, Sex- und Erotikshops. Bei Kinos ist eine Einzelfallbetrachtung notwendig.

Die Stadt nimmt mit den Vergnügungsstätten viel Geld ein. 830 000 Euro sind für dieses Jahr an Steuern veranschlagt.