Bestattungen Wangen will weiteres Friedwald-Areal

Der Wangener Friedwald stößt schon bald an seine Kapazitätsgrenze. Die Gemeinde plant ein neues Areal.
Der Wangener Friedwald stößt schon bald an seine Kapazitätsgrenze. Die Gemeinde plant ein neues Areal. © Foto: Giacinto Carlucci
SWP 27.07.2017
Der Gemeinderat Wangen fasste jetzt den Grundsatzbeschluss für eine Erweiterung des Friedwaldes an anderer Stelle.

Der Friedwald Wangen stößt bereits an Kapazitätsgrenzen. Deshalb denken die Gemeinde und die Bürgervertreter im Gemeinderat über eine Erweiterung der Flächen an anderer Stelle nach. Das geht aus einer Mitteilung der Gemeinde hervor.

Der Wangener Friedwald wurde im Mai 2012 eröffnet und hat sich seither zu einem der erfolgreichsten in Deutschland entwickelt. Aufgrund der positiven Entwicklung der vergangenen Jahre gehe der Betreiber nun davon aus, dass der Wald bereits im Jahr 2019 an seine Kapazitätsgrenzen kommen wird, heißt es in der Mitteilung. Das bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt keine weiteren Baumverkäufe mehr möglich sein werden.

Aus diesem Grund habe man sich frühzeitig Gedanken gemacht und eine Erweiterung des Friedwalds an einer anderen Stelle im Gemeindegebiet ins Auge gefasst. Bürgermeister Daniel Frey bat den Gemeinderat nun in der jüngsten Sitzung um einen Grundsatzbeschluss, um das erforderliche formale Verfahren einleiten zu können. Auf Grundlage dieses Beschlusses könne man dann, so der Bürgermeister weiter, in die notwendigen Gespräche mit Behörden und Partnern einsteigen.

Der Gemeinderat folgte dem Vorschlag des Bürgermeisters und sprach sich grundsätzlich dafür aus, einen Urnenbestattungswald im Gebiet „Forst“, wo vor allem kommunale Flächen zum Zuge kämen, anzulegen. Weiter wurde die Gemeindeverwaltung beauftragt, die für die Erweiterung erforderlichen Schritte einzuleiten und die Beantragung einer Genehmigung vorzubereiten. Der Gemeinderat erklärte in diesem Zusammenhang grundsätzlich seinen Willen, mit den bisherigen Partnern zusammenzuarbeiten. Die mögliche Form einer weiteren Zusammenarbeit im Bereich „Forst“ sowie die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit werden jedoch nochmal ausführlich behandelt.