Jochen Reutter, Bürgermeister in Hattenhofen, ist für seine inzwischen vierte Amtszeit gewählt worden. Reutter, der seit 24 Jahren Bürgermeister der Voralbgemeinde ist, hat bei der gestrigen Wahl 1008 von 1060 abgegebenen Stimmen erhalten, das sind 95 Prozent. Sein einziger Gegenkandidat Samuel Speitelsbach kam auf 27 Stimmen, zwölf Wähler schrieben andere Namen auf den Stimmzettel. 2448 Hattenhofener waren zur Stimmabgabe aufgerufen, die Wahlbeteiligung lag bei 43 Prozent.

Freude über gute Wahlbeteiligung

Der 55-jährige Jochen Reutter ist hochzufrieden mit seinem Wahlergebnis: „Vor allem freut mich die gute Wahlbeteiligung. Das war nicht zu erwarten, wenn ich mich nach 24 Jahren zum vierten Mal bewerbe.“ Gestern Abend feierte er noch ein bisschen, doch heute sitzt er pflichtbewusst am Schreibtisch: „Da schaff’ mer wieder, wie sich’s g’hört.“

Einziger Gegenkandidat war Samuel Speitelsbach, Ingenieur aus dem Neckar-Odenwald-Kreis. Dieser hatte sich außer in Hattenhofen auch in anderen Gemeinden als Bürgermeister beworben. Zur offiziellen Kandidatenvorstellung Ende September mit gut 50 Zuhörern war er nicht  erschienen.

Jochen Reutter hatte  immer wieder betont, dass er gern in Hattenhofen wohne und die Arbeit als Bürgermeister gern mache.  Mit viel Bürgerbeteiligung will Reutter in den nächsten Jahren ein Entwicklungskonzept für die Zukunft Hattenhofens erarbeiten. Die Vorreiterrolle, die die Gemeinde beim Klimaschutz habe, soll noch weiter ausgebaut werden. Als nächsten Schritt der Klimabündnisgemeinde hatte Reutter bei der Kandidatenvorstellung ein örtliches Klimaschutzprogramm mit Unterstützung der Elektromobilität angekündigt.

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