Göppingen NWZ-Blasmusikfestival mit viel Musikvielfalt

Die Kapellen sind für das Blasmusik-Festival am 14. Juni startklar. Der Eintritt in das Göckelesmaier-Festzelt auf dem Maientagsgelände ist frei. Los geht es um 18 Uhr.
Die Kapellen sind für das Blasmusik-Festival am 14. Juni startklar. Der Eintritt in das Göckelesmaier-Festzelt auf dem Maientagsgelände ist frei. Los geht es um 18 Uhr. © Foto: Staufenpress
Göppingen / Ulrike Luthmer-Lechner 05.06.2018
Der Countdown läuft: In wenigen Tagen startet das 11. NWZ-Blasmusikfestival am Maientagsfestzelt an der Göppinger EWS Arena.

Passt das Dirndl noch? Ist die Schürze  gebügelt und sitzt die Lederhose? Nur noch wenige Tage, dann steigt die mit abwechslungsreicher Blasmusik gefüllte Rakete beim 11. NWZ-Blasmusikfestival am Maientagsfestzelt an der EWS Arena in Göppingen und zündet ein musikalisches Feuerwerk für alle Generationen.

Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, die acht mitwirkenden Kapellen nebst den Titeln, die sie präsentieren, stehen fest. Auch das süffige Maientagsbier ist gebraut  (die Mass kostet wie im Vorjahr 8,50 Euro)  und für super Stimmung im liebevoll dekorierten Göckelesmaier-Festzelt ist gesorgt.

Für den guten Ton im Stauferkreis zeichnet der Blasmusik-Kreisverband Göppingen verantwortlich. Unter dessen Dach sind 42 Musikkapellen vereint, acht ausgewählte Orchester wechseln sich auf zwei Bühnen im halbstündigen Rhythmus ab und bringen schwungvoll die ganze Bandbreite der Blasmusik ins Zelt.

Technik ist bereit

Böhmisch-mährisch, Marsch und Polka bis hin zu aktuellen Hits und Ohrwürmern aus der Kategorie  Pop und Schlager – die hörbare Leidenschaft der 359 Instrumentalisten wird einmal mehr dem Publikum aller Altersklassen einheizen. Damit der satte Klang aus Blech und Holz zum akustischen Genuss wird, hat Festwirt Karl Maier bereits alle technischen Vorkehrungen getroffen. „Im vergangenen Jahr litt die Partystimmung durch die Programmierung auf die Bands am Maientagswochenende“, bedauert der Blasmusik-Kreisverbandsvorsitzende Roland Ströhm das vergangene Fest. Dieses Malheur soll sich in diesem Jahr nicht wiederholen. Denn für den Verbandsvorsitzenden bedeutet die inzwischen bestens etablierte Gala der Blasmusik „eine tolle Plattform für unsere Vereine, die dort ihr musikalisches Können einem breiten Publikum vorstellen können“.

Neben dem Blasmusik-Kreisverband ermöglichen es auch die Kaiserbrauerei Geislingen und Festwirt Karl Maier, dass der Eintritt zum Stelldichein der Blasmusikfans frei ist. „So schön ist Blasmusik“, treffend begleitet Punkt 18 Uhr der Musikverein „Frohsinn“ Albershausen unter Leitung von Peter Schaile mit diesem Titel den traditionell  fröhlich-bunten Einzug der Honoratioren ins Festzelt, dem der  Fassanstich durch Festival-Schirmherr Oberbürgermeister Guido Till folgt. Allen voran die Fahnenträger und die  Jagdhornbläser der Kreisjägervereinigung unter Leitung von Joachim Rau, die Trachtengruppe Bad Boll-Dürnau-Gammelshausen  mit ihrer Chefin Simone Größl sowie  alle Organisatoren   und  die Bürgermeister aus den musikalisch teilnehmenden Städten und Gemeinden.

Ihrer Premiere als Moderatorin fiebert indes Barbara Schlegel entgegen. „Ich bin schon sehr neugierig auf den Abend“, sagt die  Radiomoderatorin von SWR4 aus Tübingen. Sie  führt mit Frauen-Power durch das rund fünfstündige Programm, immer die Uhr im Blick, damit der Zeit-Fahrplan nicht entgleist  und  sie begleitet auch die amüsanten Spiele auf der Bühne bei der humorvollen Trachtengaudi zur Kür der Dirndlkönigin und des Lederhosenprinzen.

Prächtige Stimmung, ein begeistertes Publikum im rappelvollen Zelt und Musikanten, die mit viel Leidenschaft und Spielfreude die Bühne rocken dominieren, bis die Musikkapelle Hohenstaufen schmissig  mit „Wir Musikanten“ unter Leitung von Jürgen Merkle den Schlussakkord zur elften Auflage des NWZ-Blasmusikfestivals erklingen lässt.

Diese Blasmusikgruppen spielen am 14. Juni

18 bis 19 Uhr: Musikverein „Frohsinn“ Albershausen unter Dirigent Peter Schaile

19 bis 19.30 Uhr: Musikverein Gosbach unter Dirigent Sebastian Karle

19.30 bis 20 Uhr: Spielgemeinschaft Rechberghausen-Börtlingen unter Dirigent Jörg Sebastian Hoiß

20 bis 20.30 Uhr: Musikverein Stadtkapelle Geislingen unter Dirigent Normand Des Chènes

20.30 bis 21 Uhr: Trachtengaudi

21 bis 21.30 Uhr: Musikverein Eislingen/Fils unter Dirigent Roland Ströhm

21.30 bis 22 Uhr: Musikverein Faurndau unter Dirigent Wolfgang Bihr

22 bis 22.30 Uhr: Musikverein Hattenhofen unter Dirigent Stefan Zink

22.30 bis 23 Uhr: Musikkapelle Hohenstaufen unter Dirigent Jürgen Merkle

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