Göppingen Viele Angebote beim Leserfest

Der Stadt mangelt es an Bauplätzen. Wie sieht die Strategie der Verwaltung aus?
Der Stadt mangelt es an Bauplätzen. Wie sieht die Strategie der Verwaltung aus? © Foto: Giacinto Carlucci
Göppingen / SWP 27.07.2018

Die NWZ hat den Menschen in Göppingen viele Fragen gestellt: Wie steht es um die Einkaufsmöglichkeiten, die Versorgung für Senioren oder die Kinderbetreuung in der Stadt? Ein Thema, das die Menschen in der Hohenstaufenstadt ebenfalls bewegt, ist der Wohnraum. Bezahlbare Wohnungen und Bauplätze sind gefragt. Mit einer Baulandstrategie will die Stadtverwaltung möglichst vielen Menschen den Traum vom Eigenheim ermöglichen. Oder zumindest Wohnflächen mit bezahlbaren Mieten schaffen.

Für das Neubaugebiet, das zwischen Hohenstaufen- und Dürerstraße am Friedhof entstehen soll, wird mit einer großen Nachfrage gerechnet. Die Flächen müssen aber erst erschlossen werden und können dann vermarktet werden. Im Herbst soll es soweit sein.

Mehr Diskussionen gibt es um ein Neubaugebiet, das die Stadtverwaltung im Faurndauer Dittlau plant. In teilen der Bevölkerung gibt es Widerstand gegen die Absicht, aus den heutigen Grünflächen und Feldern Bauland zu machen. Es gebe Alternativen, sagt auch ein Gutachten, das jüngst veröffentlicht wurde. Tatsächlich: Rund 500 Baulücken gibt es in der Stadt samt Bezirken. Das ist eine Menge. Weil diese Flächen aber in privatem Eigentum sind, werden sie oftmals nicht  bebaut. So stehen in der Stadt zwar theoretisch zahlreiche potenzielle Bauplätze zur Verfügung. Weil diese aber weiterhin unbebaut bleiben und die Stadt darauf keinen Einfluss hat, bleibt der Stadt oft nur der Weg, auf eigenen Flächen nach Möglichkeiten für eine Bebauung zu suchen.

Die Ergebnisse der NWZ-Umfrage, in der es auch um das Thema „Wohnen“ geht, werden am Freitag beim Leserfest „NWZ unterwegs“ in den Göppinger Oberhofenanlagen erstmals vorgestellt und auf der Bühne mit Oberbürgermeister Guido Till diskutiert, der zu diesem und anderen Themen Stellung nehmen wird.    Die Veranstaltung ab 14 Uhr läutet gleichzeitig das viertägige „Sommerfest im Park“ ein.

Das Programm

NWZ-Leserfest: Ein buntes Programm für die ganze Familie erwartet die Besucher am heutigen Freitag von 14 bis 17 Uhr in den Oberhofenanlagen in Göppingen. Danach startet direkt das Sommerfest im Park – so lohnt sich der Besuch gleich doppelt.

Bewirtung: Für Essen und Trinken ist durch die Gastronomen des „Sommerfest im Park“ gesorgt.

Informationen zur Stadt und dem Umland:  Die NWZ präsentiert auf der Bühne die Ergebnisse der Meinungsumfrage und spricht mit Oberbürgermeister Guido Till.

Spiel & Spaß: Ein echtes Highlight für Kinder ist die Hüpfburg. Beim Torwandschießen können sich die Kinder darin versuchen, besser zu treffen als Jogis Jungs bei der WM. Zusätzlich gibt es das Spiel 4-Gewinnt als XXL-Version, das ganz schön knifflig sein kann. Beim Kinderschminken können sich die kleinen Besucher nach Lust und Laune verwandeln lassen.

Zahlen und Daten

Keine sofort bebaubaren Bauplätze kann die Stadt Göppingen zurzeit anbieten. Demnächst werden Bauplätze in Hohenstaufen ausgeschrieben. Im Oktober 2018 werden Bauplätze in Bezgenriet angeboten. Die Stadt hat eine Förderung für Familien: Der Kaufpreis des Bauplatzes wird um 7000 Euro pro Kind ermäßigt, bis zu einer maximalen Förderung von 21.000 Euro.

Zwei Kliniken: Mit der Alb-Fils-Klinik und dem Klinikum Christophsbad sind  zwei  Kliniken  mit  diversen  Fachabteilungen  vor  Ort,  die  die Gesundheitsversorgung  und  die  Notfallversorgung  gewährleisten.

In Göppingen gibt es rund 30 Sport-, Turn- und Gymnastikhallen sowie vereinseigene Turnhallen, die für den Schul- und Vereinssport genutzt werden.

12.585 Menschen verlassen die Stadt jeden Tag, um außerhalb zu arbeiten. Dagegen stehen 21 614 Menschen, die in die Stadt von außerhalb kommen, um hier zu arbeiten.

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