Kreis Göppingen Verkehrsgewerbe kritisiert die Lkw-Lenkung

PM 02.04.2012

Scharf kritisiert der Verband des Württembergischen Verkehrsgewerbes (VV) die Einschränkung des Lkw-Verkehrs mit Nachtfahr- und Durchfahrtsverboten über den Schurwald. Für betroffene Transportunternehmen bedeute dies Umwege von bis zu 30 Kilometern je Tour, heißt es in einer Pressemitteilung des VV. "Wir sehen hier deutliche Nachteile für die regionale Wirtschaft und für die Umwelt. Auch können wir sachliche Gründe für diese Sperrungen nicht erkennen. Verkehrssicherheitserwägungen werden offensichtlich nur vorgeschoben. Der Begegnungsverkehr von Lkw ist auf den Strecken unproblematisch möglich, eine erhöhte Unfallhäufigkeit schwerer Lkw auf den Schurwaldquerungen ist nicht feststellbar", erklärt Verbandsgeschäftsführer Dr. Timo Didier.

Die betroffenen Strecken dienten seit jeher auch dem Lkw-Verkehr als Direktverbindung. Nachdem einzelne Kommunen ein Lkw-Durchfahrtsverbot gefordert hatten, befürchteten andere Kommunen negative Verkehrsverlagerungen. "Die vermeintliche "Lösung" erfolge nun mit der Holzhammermethode, indem schlicht alle drei Querspangen für den Lkw-Verkehr gesperrt werden.

Der Verband des Württembergischen Verkehrsgewerbes vertritt als Arbeitgeber- und Gewerbeverband Unternehmen des Verkehrsgewerbes in Württemberg.