Die Erste Große Strafkammer sah es als erwiesen an, dass der Vater einer Tochter und zweier Söhne seine Tochter drei Mal vergewaltigt hatte, zudem wurde ihm gefährliche Körperverletzung in fünf Fällen, eine Körperverletzung und die Misshandlung eines Schutzbefohlenen nachgewiesen.

Der Leidensweg der jungen Frau hatte bereits im Kindesalter vor etwa 15 Jahren begonnen. Nachdem der Vater sie im November 2014 mit Faustschlägen traktiert hatte, war für das Opfer das Maß voll. Es ging zur Polizei. Der Tatvorwurf, dass der Angeklagte den Bruder mit Schlägen zum Geschlechtsverkehr mit seiner Schwester gezwungen haben soll, wurde nicht verurteilt.