Unfälle im Schnee: Verletzte Knie, eingeklemmte Daumen

SU 16.02.2012

Die Zahl der Patienten, die sich wegen Schnee- oder Glatteisunfällen in der Klinik am Eichert behandeln lassen müssen, "hält sich im Rahmen", berichtet Professor Christoph Ulrich, Chef der Unfallchirurgie. Jedoch verzeichnen die Ärzte hier für die Jahreszeit typische Unfälle, die ohne Schnee anders oder gar nicht passiert wären, sagt der Mediziner. So klemmte ein Patient eine Folie auf die Windschutzscheibe seines Autos, um sie vor dem Zufrieren zu schützen. "Beim Zuschlagen klemmte er sich beide Daumen ein." Ein anderer Patient landete beim Schlittenfahren böse auf den Knien, wieder ein anderer brach sich auf einer schneeglatten Treppe den Oberschenkelhals. "Alles Dinge, die heilen", gibt Ulrich Entwarnung. Er glaubt, dass die Menschen im Filstal gut mit dem Schnee zurecht kommen und aufpassen. "In Hamburg ist das anders. Schneit es dort, ist die Unfallchirurgie voll", weiß der Fachmann aus Erfahrung.