Göppingen Umbau in der Ferienzeit

Wie in vielen Göppinger Schulen wird auch im Mörike-Gymnasium einiges umgebaut: Im Obergeschoss soll der Brandschutz verbessert werden. Architekt Rene Stohrer bespricht mit Stadtoberbaurätin Karin Bernartz die weitere Planung. Foto: Staufenpress
Wie in vielen Göppinger Schulen wird auch im Mörike-Gymnasium einiges umgebaut: Im Obergeschoss soll der Brandschutz verbessert werden. Architekt Rene Stohrer bespricht mit Stadtoberbaurätin Karin Bernartz die weitere Planung. Foto: Staufenpress
Göppingen / LARISSA RUPP 19.04.2012
Die schulfreien Tage wurden in Göppingen für einige Umbauten in den Schulgebäuden genutzt. Im Mörike-Gymnasium soll unter anderem ein Spieleraum, ein Projektraum und ein Leseraum entstehen.

Die Schulen nutzen meist die Ferienzeit dazu, Umbauten in den Gebäuden vorzunehmen. So gibt es keinen Unterrichtsausfall wegen Baulärms oder nicht verfügbarer Klassenräume.

Nachdem der Erweiterungsbau des Mörike-Gymnasiums im März 2011 fertig gestellt wurde, gilt es im Hauptgebäude in zwei Bauabschnitten mit dem Umbau fortzufahren. Die erste Bauphase ist schon beendet, die Räume wurden im Dezember 2011 in Betrieb genommen. In den Umbauphasen werden vor allem Räume umgestaltet, die schon einen neuen Standort im Neubau gefunden haben. So zum Beispiel die Mensa, die Physik-Räume und Musiksäle. Vor allem werden aus den alten Räumen im Untergeschoss, Erdgeschoss und dritten Obergeschoss normale Klassenzimmer, zusätzlich wird es aber auch einen Projektraum, einen Spieleraum, einen Stillarbeitsraum, eine Bibliothek, einen Raum für Naturwissenschaft und Technik (NWT) und ein Internetcafé geben.

Gegenüber den ursprünglich veranschlagten 157 600 Euro wurde die erste Bauphase um 14 225 Euro günstiger - kostete insgesamt also 143 375 Euro. Die Einsparungen im ersten Bauabschnitt sollen für die weiteren Arbeiten genutzt werden.

Seit Beginn der Osterferien wurde der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen. In der Ferienzeit hatte man alles abgerissen, am Montag begann dann der Aufbau der Räume. "Die lauten Sachen hat man in den Ferien gemacht", erklärt Olaf Hinrichsen, Pressesprecher der Stadt Göppingen, auf Anfrage. Außerdem sei die Zeit der schriftlichen Abiturprüfungen vorbei, da könne man mit etwaigen Bauarbeiten beginnen.

Zusätzlich zu den Raumumbauten wird im dritten Obergeschoss eine Brandschutzsanierung vorgenommen. Diese besteht aus einem Notgang, der als Stillarbeitsraum und Leseraum genutzt werden kann. Brandschutzsanierungen stehen an vielen Göppinger Schulen an. Am Mögy war sie bisher im Jahr 2018 vorgesehen, sie wurde aber aufgrund der sowieso zu erledigenden Arbeiten vorgezogen. "So ist gewährleistet, dass diese neu umgebauten Bereiche bereits den Anforderungen der anstehenden Brandschutzsanierung entsprechen und diese 2018 nicht nochmals umgebaut werden müssen", heißt es im Beschlussantrag des Gemeinderats. Die berechneten Kosten für den Umbau belaufen sich auf 220 400 Euro.

Außerdem wurde beschlossen, dass der Chemieraum in einen Lehrübungsraum umgebaut werden soll. Die Kosten sind auf 130 000 Euro vereanschlagt.

In den kommenden Sommerferien beginnen auch Umbauarbeiten im Werner-Heisenberg-Gymnasium. In der schulfreien Zeit soll zuerst der Physiklehrsaal umgebaut werden. Die berechneten Kosten sind 120 000 Euro. Auch der Chemielehrsaal soll umgebaut werden. Der Zeitpunkt des Umbaus für den Chemieraum ist jedoch noch nicht sicher. Die Kosten wurden auf vorläufige 130 000 Euro berechnet. Die beiden Räume haben noch ein ansteigendes Gestühl. "Das ist nicht mehr zeitgemäß", meint Manfred Pohl, Schulleiter des Werner-Heisenberg-Gymnasiums.

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