Göppingen / dh/krib  Uhr
Ein Wanderer entdeckt im Göppinger Oberholz ein wolfsähnliches Tier. Experten des Nabu und der forstlichen Forschungsanstalt in Freiburg werten das Foto aus. Zunächst gibt es keine Hinweise darauf, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf handelt.

Als ein Wanderer am Samstag querfeldein durch das Oberholz wanderte, begegnete er einem grauen wolfsähnlichen Tier im Wald. Zwischen Stauferpark und Oberholz, nahe den Striegelwiesen, konnte der Wanderer das Tier vor die Kameralinse bekommen.

Ein Wanderer entdeckte einen vermeintlichen Wolf im Göppinger Oberholz. Experten sind sich sicher: Das gesichtete Tier ist ein Hund. Doch nun zeigt sich: Bei der Beobachtung handelt es sich weder um einen Wolf, noch um einen Hund.

In Bartholomä wurde ein Wolf gesichtet

Möglicherweise ein Wolf? Mutmaßte der Wanderer. Der vermutete, dass das Tier sich von Bartholomä, wo im April nachweislich ein Wolf gesichtet worden war, bis nach Göppingen aufgemacht hatte.

In Steinheim und Bartholomä wurde der Wolf fotografiert. Eine Kotprobe aus Böhmenkirch im Kreis Göppingen wird nun untersucht.

Doch Dr. Wolfgang Rapp vom Naturschutzbund (Nabu) meint, die Vermutung widerlegen zu können: Er legte das Foto Experten vor. Diese meinen: „eindeutig kein Wolf“. „Weder von den Ohren, von der Fellzeichnung und Kopfform mit Schnauze.“ Dennoch leitete Rapp die Aufnahme an die forstliche Forschungsanstalt nach Freiburg weiter. Die Antwort der Spezialisten kam prompt: „Von dort bekam ich vorhin die Nachricht, dass es sich um einen Hund und keinen Wolf handelt“, sagte Rapp am Dienstagvormittag.