Sicherheit Terrorabwehr auf der Göppinger Waldweihnacht

Göppingen / Arnd Woletz 12.12.2018
Die Stadt Göppingen will am Marktplatz in versenkbare Poller investieren, um Amokfahrten zu verhindern. Vorläufig übernehmen geparkte Autos die Blockadefunktion.

Die Göppinger Waldweihnacht soll adventliche Stimmung in die Innenstadt bringen: Glühweinduft und Musikberieselung liegen in der Luft. Vor allem an den Wochenenden lockt das Budendorf die Menschen an. An den Zugängen müssen sich die Besucher immer an Autos, Transportern und Kleinlastern vorbeiquetschen. Diese Fahrzeuge sind allerdings nicht nachlässig geparkt, sondern absichtlich so positioniert.

Zufahrtsperren sollen Amokläufer aufhalten

Sie sollen der Sicherheit dienen: Seit vor zwei Jahren ein von einem Terroristen gesteuerter Lastwagen in den Weihnachstmarkt am Berliner Breidtscheidplatz raste, werden in ganz Deutschland die Budenstädte aufgerüstet. Zufahrtssperren sollen Amokfahrer aufhalten. Die Städte fahren Blockaden ganz unterschiedlichen Kalibers auf – am extremsten sind die Sicherheitsvorkehrungen in Berlin, wo Metallkäfige und Sandcontainer das Bild des Weihnachtsmarktes am Breidscheidtplatz bestimmen.

Im kommenden Jahr sollen auch in Göppingen massive Poller, die sich teilweise im Boden versenken lassen, diese Aufgabe übernehmen. Einen entsprechenden Hinweis findet sich in der Änderungsliste zum Haushaltsplan: Dort stehen hinter dem Stichwort „Marktplatz: Anti-Terror-Maßnahmen“ 350 000 Euro bereit.

Was die aktuellen Sicherheitsvorkehrungen der Stadt auf dem Weihnachtsmarkt sind und was sich im kommenden Jahr ändern soll, lesen Sie in der Mittwochsausgabe der NWZ sowie im E-Paper.

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