Gesundheit Telefonaktion: Vorbeugen gegen Darmkrebs

Kreis Göppingen / SWP 14.03.2018

Der „Schnell-Check“ der Felix-Burda-Stiftung zum Thema Darmkrebs besteht aus wenigen, aber wichtigen Fragen. Je nachdem, wie man diese beantwortet, weiß man schon mal, ob man zur Risikogruppe für die Krebserkrankung gehört. „Das Ziel ist es, sich zu erkennen“, sagt Dr. Klaus  Metter, Chefarzt in den Alb-Fils-Kliniken am Zentrum für Innere Medizin. Und das sind die Fragen des Schnell-Checks: Sind Sie 40 Jahre oder älter? Haben Sie Blut im Stuhl bemerkt? Hatten Sie bereits einen Polypen (Adenom)? Haben Sie ein erbliches oder familiäres Risiko? Haben Sie Colitis Ulcerosa oder Morbus Crohn? Sind Sie Raucher? Besteht ein Mangel an Bewegung? Haben Sie Übergewicht (Body Mass Index über 25)? Ist Ihre Ernährung ungesund?

Da das Risiko für Dramkrebs mit dem Alter deutlich zunimmt, raten Mediziner unbedingt zur gesetzlichen Darmkrebsvorsorge. Ab 50 Jahren besteht ein Anspruch auf einen jährlichen Stuhltest, ab 55 Jahren auf eine Vorsorge-Darmspiegelung, die nach zehn Jahren wiederholt wird.

Wie eine Darmspiegelung (Koloskopie) abläuft, welche Vorsorge-Maßnahmen jüngere Menschen ergreifen können, wie man sich gesund ernährt, um das Risiko einer Erkrankung zu senken, was Mediziner tun können, wenn bei Untersuchungen Auffälligkeiten festgestellt werden – darüber informieren heute, Mittwoch, von 16 bis 18 Uhr fünf Experten bei einer NWZ-Telefonaktion. Für das Angebot konnte unsere Zeitung die folgenden fünf Fachleute gewinnen: Professor Dr. Stefan Riedl, Dr. Klaus Metter und Dr. Wolfgang Schröder von den Alb-Fils-Kliniken, Dr. Stefan Vollmer, niedergelassener Internist  in Wäschenbeuren, sowie Sabine Spies, die sich bei der AOK in Göppingen als Ernährungsberaterin  einen Namen gemacht hat. Anrufer können heute Nachmittag ihre Fragen loswerden (die Durchwahlnummern der einzelnen Experten stehen neben den Fotos).

Auch für Betriebe im Landkreis sollte die Darmkrebsvorsorge   ein Thema sein, sind Professor Riedl und Dr. Metter überzeugt. Beantwortet werden deshalb am Telefon auch Fragen, wie sich die für die Mitarbeiter so wichtige Vorsorge in das betriebliche Gesundheitsmanagement integrieren lässt.

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