Kreis Göppingen Tarife: SPD fordert Gleichbehandlung im Schulverkehr

Kreis Göppingen / PM 25.03.2013

Die SPD-Kreistagsfraktion hat bei den abschließenden Beratungen zum Haushalt 2013 im Bereich der Schülerbeförderung im Kreis Göppingen eine Gleichbehandlung der unterschiedlichen Schularten und eine transparente Entscheidung über Tariferhöhungen gefordert. Kreisrat Arnulf Wein, Sprecher der SPD-Fraktion im Umwelt- und Verkehrsausschuss, kritisiert in einer Pressemitteilung die unterschiedliche Behandlung der Schularten bei den Eigenanteilen der Eltern. Diejenigen, die ihre Kinder auf eine Gemeinschaftsschule, Realschule oder das Gymnasium schicken, müssen demnach 90 Prozent Eigenanteil bezahlen, während für Kinder an anderen Schularten nur ein Eigenanteil von 50 Prozent fällig wird. "Die Eltern sollten für die Pflichtschulphase bis zur 9. Klasse 50 Prozent Eigenanteil zahlen, egal welche Schule ihr Kind besucht", fordert Arnulf Wein.

Mit den Elternanteilen werde mehr als die Hälfte des ÖPNV im Kreis finanziert. Trotzdem würden Tariferhöhungen mit einer "Automatisierungsklausel" ohne Debatte beschlossen. "Die Eltern haben ein Recht darauf, dass sich der Kreistag öffentlich mit Tariferhöhungen auseinandersetzt", meint SPD-Kreisrat Benjamin Christian in der Pressemitteilung. Fraktionschef Peter Feige bedauerte in diesem Zusammenhang, dass die SPD-Fraktion mit der Forderung nach mehr Transparenz seit Jahren alleine dastehe.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel