Symbol des jüdischen Lebens in Jebenhausen

SWP 27.04.2013

Das Haus Lauchheimer ist Stammsitz der ersten und letzten Juden in Jebenhausen. Es markiert den Eingang zu der einst großen jüdischen Siedlung und symbolisiert so als einzig verbliebenes, originales Zeugnis die gesamte Zeit des jüdischen Lebens in dem Göppinger Stadtbezirk. Das "Grüne Haus" war auch der letzte Wohnort von Inge Auerbacher, der Enkelin von Max Lauchheimer. Sie überlebte den Völkermord in Theresienstadt. Ihre Erinnerungen daran und auch an die glücklichen Jahre in Jebenhausen hat sie in dem Buch "Ich bin ein Stern" veröffentlicht, das an Schulen in vielen Ländern gelesen wird. Der Verein Haus Lauchheimer will das Gebäude kaufen, sanieren und in einen historischen Erlebnisweg einreihen. In dem Gebäude soll die jüdische Kultur wieder erlebbar gemacht werden. Ein großer Teil soll aber auch als Wohnraum vermietet werden, damit sich das Projekt wirtschaftlich trägt.