Kreis Göppingen Stromausfall in Göppingen und Eislingen

Am Freitagmorgen wurden mehrere Stromausfälle gemeldet.
Am Freitagmorgen wurden mehrere Stromausfälle gemeldet. © Foto: dpa
Kreis Göppingen / swp/krib 09.11.2018
Am frühen Freitagmorgen fiel in mehreren Göppinger Stadtteilen sowie in Eislingen der Strom aus. Kabelschäden sind der Grund für den Stromausfall.

Am Freitagmorgen kam es in den Göppinger Stadtteilen Maitis und Hohenstaufen sowie in Eislingen, Krummwälden und Ottenbach zu Stromausfällen.

Wie der in Maitis und Hohenstaufen zuständige Stromnetzbetreiber EVF mitteilt, begann die Störung um 4.48 Uhr. Die EVF-Mitarbeiter hätten die Stromversorgung um 6.25 Uhr wieder hergestellt.

Der Grund lag laut EVF beim Netzbetreiber Stauferwerk. Man sei gerade dabei die erforderlichen Reparaturmaßnahmen über Grabarbeiten durchzuführen, teilt der Geschäftsführer des Stauferwerks, Christian Gropp, mit.

In der Nacht um 4 Uhr und 4.48 Uhr ist es laut Gropp wegen Kabelschäden in zwei 10 kV-Mittelspannungskabeln im Eislinger Tälesweg zu Stromausfällen in Teilen von Eislingen, Krummwälden und Ottenbach gekommen. Betroffen waren 25 Trafostationen, hauptsächlich im Norden von Eislingen und 14 Trafostationen in Krummwälden und Ottenbach.

Durch Umschalten in der Leitwarte konnte die Versorgung in Eislingen ab 5.09 Uhr wieder hergestellt werden. Der Bereitschaftsdienst des Stauferwerks war im Einsatz, so dass auch die anderen betroffenen Ortsteile um 5.46 beziehungsweise 6.33 Uhr mit Strom versorgt werden konnten.

Zuletzt waren die Bereiche Strutgasse, Stuifenstraße, Kirchbühlstraße und Merzenhof um 6.33 Uhr wieder an die Stromversorgung angeschlossen. Hier waren umfangreichere Umschaltungen notwendig, teilt das Stauferwerk mit.

Die betroffenen Kabel werden laut dem Betreiber heute überprüft und repariert.

„Leider sind diese Art der Störungen nicht von uns zu beeinflussen oder noch besser von uns zu vermeiden“, bittet der Geschäftsführer um Verständnis bei den betroffenen Kunden. Insgesamt seien neben dem Personal der Leitwarte drei Bereitschaftsmonteure, ein Meister und ein Ingenieur vor Ort im Einsatz.

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