Göppingen Storchen: Pferde erinnern an Partnerstadt

Prototypen für das "Storchen"-Freigelände.
Prototypen für das "Storchen"-Freigelände. © Foto: Stadt Göppingen
Göppingen / PM 09.04.2015
Das Göppinger Stadtmuseum im Storchen soll im Sommer in neuem Glanz wieder eröffnen. Auch der Sonnenberg-Platz wird neu gestaltet.

Im und am städtischen Museum im "Storchen" in Göppingen tut sich einiges. In den kommenden Wochen werden Passanten vor allem die Arbeiten im Außenbereich verfolgen können. Dabei werden gleich zwei Ziele erreicht: Zum einen wird das Freigelände in die museumspädagogische Arbeit einbezogen, zum anderen wird die familienfreundlich gestaltete Freianlage der Innenstadt weitere Attraktivität verleihen. Dabei werden die alten Zwinger- und Stadtmauerreste sichtbar bleiben - das 1536 errichtete Fachwerkhaus war einst unmittelbar an die Stadtmauer angelehnt.

Im ummauerten Museumsgarten werden auch weiterhin Ausstellungsstücke wie historische Grenzsteine oder ein Sühnekreuz Platz finden. Der südöstlich gelegene Freibereich hingegen wird als Pflanzenlabyrinth gestaltet - das Labyrinth ist ein altes Gestaltungselement der Gartenkunst, das heute alle Altersgruppen anspricht und Ästhetik mit Spielen verbindet. Damit der Irrgarten auch im Winter Besucher anzieht, werden immergrüne Buchsbaumpflanzen verwendet.

Der Sonnenberg-Platz zwischen Paradiesgasse und Jugendmusikschule soll ebenfalls neu gestaltet werden. Eine neue Beleuchtung wird den Platz im Dunkeln einladend erscheinen lassen. Als identitätsstiftender Blickfang und zugleich als Spielmöglichkeit werden zwei Holzpferde dienen, angelehnt an das Sonneberger Reiterlein.