Göppingen/Waiblingen Stihl bietet scharfe Einblicke

Die Mitglieder der Hohenstaufengruppe des VDI und die Studenten der Hochschule in Göppingen wollten es beim Besuch der Stihl AG in Waiblingen genau wissen. Foto: Constantin Fetzer
Die Mitglieder der Hohenstaufengruppe des VDI und die Studenten der Hochschule in Göppingen wollten es beim Besuch der Stihl AG in Waiblingen genau wissen. Foto: Constantin Fetzer
Göppingen/Waiblingen / SWP 23.02.2012
Eine Exkursions-Premiere der besonderen Art gab es gleich zu Jahresbeginn für die Hohenstaufengruppe des Verbandes deutscher Ingenieure (VDI).

Die Hohenstaufengruppe des VDI hatte eine Betriebsbesichtigung bei der Stihl AG am Standort Waiblingen-Neustadt organisiert, an der auch zahlreiche Studenten der Bachelor-Studiengänge Mechatronik/Feinwerktechnik und internationales Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Esslingen (Standort Göppingen) unter der Leitung von Prof. Manfred Plank teilnahmen. Dies entsprach auch dem besonderen Wunsch des Unternehmens, mit dem Ingenieursnachwuchs aus Göppingen ins Gespräch zu kommen. Sowohl die studentischen Gäste, als auch die VDI-Mitglieder konnten sich über ein weltweit operierendes und weiterhin expandierendes Unternehmen mit bald 12 000 Mitarbeitern informieren. Mehr als tausend Patente, der erfolgreiche Einstieg in die Akku-Technologie und die elektronische Motorsteuerung zeugen von der Innovationskraft dieses Unternehmens.

Nur durch permanente Forschung und Weiterentwicklung ist es Stihl möglich, Marktführerschaft bei den Geräten mit Zweitakt-Motoren zu behalten. Die Einhaltung der unterschiedlichen nationalen Abgasnormen auch bei widrigen Außentemperaturen zwischen minus 20 Grad und plus 50 Grad Celsius gehört genauso zum Stihl-Anspruch, wie die Entwicklung von Diagnosegeräten, sodass die herkömmlichen Prüfung mit Schlüssel und Schraubenzieher bei den fast 40 000 Fachhändlern in aller Welt bald Vergangenheit sein wird. Nach der theoretischen Einführung konnten in der Produktion die unterschiedlichen Fertigungsstrategien besichtigt werden. Abhängig vom Jahresausstoß werden die Geräte auf Taktstraßen oder in Inselmontagen aus vielen Einzelteilen präzise zusammengebaut und geprüft. Den Höhepunkt bildete der Besuch des Freigeländes. Nach Anlegen der Schutzkleidung konnte jeder Teilnehmer Motorsägen, Heckenscheren und Laubbläser selbst ausprobieren.