STECKBRIEF

HST 09.06.2012

Der Maler, Bildhauer und überzeugte Europäer Helmut Lutz ist 1941 in Freiburg/Breisgau geboren, studiert von 1958 bis 1961 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Von 1975 bis 1990 leitet er die "Breisacher Schule". Mit ihr hat Lutz Anfang der achtziger Jahre den "Sternenweg" geschaffen - eine 40 Meter lange Skulpturenanlage aus Stahl, Stein und Holz, die als Mysterienspiel genutzt wurde. Das als Lebenswerk des Künstlers geltende Projekt führt mit seiner Verwandlung des Festungssterns im elsässischen Neuf-Brisach zu einem kulturellen Austausch zwischen Ost und West. Von 1982 an wandert die Sternenweg-Bühne quer durch Europa. Für sein Engagement um die deutsch-französischen Beziehungen erhält Lutz 2003 das Bundesverdienstkreuz. Ein weiteres Kunstobjekt, das "Klangschiff", entsteht 1994 als Erweiterung zum Sternenweg und macht Lutz endgültig weltweit als Friedensbotschafter bekannt.

Einen Namen hat sich Lutz auch bei der Ausgestaltung von Innenräumen in mehr als 35 Kirchen im In- und Ausland gemacht. Die Neugestaltung der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Rechberghausen stammt ebenfalls von ihm.

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