Göppingen Stadträte beraten über City-Bus

Für den City-Bus, der mit dem Fahrplanwechsel im Dezember eingeführt werden soll, werden in der Stadt neue Haltestellen benötigt. Foto: Giacinto Carlucci
Für den City-Bus, der mit dem Fahrplanwechsel im Dezember eingeführt werden soll, werden in der Stadt neue Haltestellen benötigt. Foto: Giacinto Carlucci
HELGE THIELE 17.04.2012
Am Donnerstag berät der Umweltausschuss öffentlich über die Einführung eines City-Busses. Das letzte Wort hat am 3. Mai der Gemeinderat. Die Zustimmung der Göppinger Stadtpolitiker gilt als sicher.

Es hat eine Weile gedauert, doch jetzt sollen im Göppinger Rathaus Nägel mit Köpfen gemacht werden: Am kommenden Donnerstag (18 Uhr) beraten die Mitglieder des Umweltausschusses über die geplante Einführung eines City-Busses. Zwei Wochen später, am 3. Mai, soll der Gemeinderat endgültig grünes Licht geben für das Projekt, über das in Göppingen seit Jahren diskutiert wird.

Wenn der Gemeinderat die Grundsatzentscheidung gefällt hat, dauert es noch bis zum Fahrplanwechsel im Dezember. Dann soll der City-Bus erstmals starten. Ziel des Konzepts ist es, "die Innenstadt noch besser zu versorgen und gleichzeitig die Busattraktivität zu steigern", heißt es in der Beratungsvorlage der Stadtverwaltung.

Die Grundsatzentscheidung sei notwendig, um den Busunternehmen bereits zum jetzigen Zeitpunkt genügend Planungssicherheit zu geben - das betrifft sowohl den neuen Fahrplan als auch die Anschaffung der notwendigen Fahrzeuge. Die City-Busse sollen insgesamt 40 Personen Platz bieten. Für zehn Fahrgäste gibt es Sitzplätze. Mit 17,3 Metern verfügen sie über einen kleineren Wendekreis als große Busse.

Nach Angaben der Stadt ist ein einjähriger Testlauf vorgesehen, die Kosten für die notwendige Infrastruktur liegen nach einer ersten groben Schätzung bei 120 000 Euro. Dabei handelt es sich im wesentlichen um die Schaffung von rund 20 neuen Haltestellen.

Die Gesamtkosten für den City-Bus sind derzeit noch unbekannt. Erst wenn die einzelnen Haltestellen exakt geplant seien, könne ein genauer Betrag genant werden. Allerdings könnten die Kosten über mehrere Jahre gestreckt werden, betont die Stadtverwaltung.