Viel Hirnschmalz hat die Stadt Eislingen in diesem Jahr auf die Vorbereitung des Stadtfestes verwendet. Denn von Beginn an war klar, dass die Corona-Pandemie ein Fest, wie es Brauch ist, nicht zulassen würde. Daher wurde ein flexibles Konzept erarbeitet, um es an die Corona-Lage anpassen zu können.
Zum Start des Festwochenendes an diesem Freitag stehen die Corona-Rahmenbedingungen fest. Wer zu den Veranstaltungen möchte, braucht keine Voranmeldungen oder Buchungen übers Internet. Zu allen Veranstaltungen gibt es Karten an der Abendkasse, betont Heike Rapp, Referentin des Oberbürgermeisters Klaus Heininger. Die Teilnehmer müssen allerdings nachweisen, dass sie vollständig geimpft, genesen oder aktuell getestet sind. An beiden Festplätzen (Filsterrassen und Schlossplatz) werden Antigen-Schnelltests angeboten.
Während die Corona-Lage halbwegs übersichtlich ist, ist das Wetter zuletzt deutlich unübersichtlicher geworden. Statt stabiler Sommerhitze ziehen Regengebiete und Unwetter übers Land. Immerhin scheint es am Wochenende etwas wärmer und trockener zu werden. Die Stadt informiert die Besucher des „Stadtfestivals“ über die Wetterlage und mögliche Folgen, daher wurde unter eislingen.de ein Wetterticker eingerichtet, der am 2. Juli um 13 Uhr startet. Dort können sich Gäste eine Stunde vor ihrer Veranstaltung informieren, ob diese stattfindet oder wetterbedingt abgesagt werden muss, teilt die Verwaltung mit. Sie bittet Besucher, die eine Veranstaltung gebucht haben, sich bei unbeständigem Wetter mit dem Ticker zu informieren. Für jeden Programmpunkt werde individuell über Absagen entschieden.

Tickets sind Verzehrbons

Der Festreigen beginnt am Freitag um 15 Uhr im Schlosspark mit dem Kindertheater „Mini Mutig und das Meer“. Am Samstag folgt um 15 Uhr eine zweite Aufführung. Ab 17 Uhr geht es mit Chillen und Musik für Jugendliche weiter, um 19 Uhr ist Warm Up mit der Stadtkapelle. Jazz an der Fils startet um 18.30 Uhr.
Um 21.30 Uhr wird im Schlosspark der Film „25 km/h“ gezeigt. Am Samstag folgt um 21 Uhr der Streifen „Grand Budapest Hotel“. Die Verwaltung weist darauf hin, dass die verschiedenen Buchungsgebühren als Verzehrbons zu verstehen sind. Wer also 20 Euro bezahlt, könne damit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten Speisen und Getränke kaufen.