Wettbewerb Digitales Bürgerbüro für Göppingen

Göppingen / SWP 29.12.2017
Die Kommune hat ein bürgerfreundliches, serviceorientiertes, digitales Baubürgerbüro als Modellprojekt angemeldet.

„Wir sind uns bewusst, noch nicht an der Spitze der Digitalisierung zu stehen. Aber mit einem ‚Virtuellem Bürgerbüro Bauen‘ wollen wir landesweit digitaler Vorreiter für einen wichtigen Lebensbereich werden“, gab Oberbürgermeister Guido Till kurz vor Silvester die Teilnahme der Hohenstaufenstadt Göppingen am Landeswettbewerb ‚Digitale Zukunftskommune@bw‘ bekannt.

Fristgerecht reichte die Stadt ihren Antrag auf Modellförderung am Vormittag des gestrigen Freitags beim Innenministerium ein. Wenn dem Antrag stattgegeben wird, kann die Stadt Göppingen mit entsprechender Förderung in das digitale Zeitalter starten, so Oberbürgermeister Guido Till. „Als Modellprojekt haben wir ein bürgerfreundliches, serviceorientiertes, digitales Baubürgerbüro als Konzept formuliert und zur Modellförderung angemeldet“, stellte das Stadtoberhaupt den Inhalt vor. Denn, so Oberbürgermeister Guido Till weiter: „Digital Projektieren und Bauen heißt, die Zukunft der Stadt gestalten.“

Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt: 2019 wird das Bürgerbüro Bauen im neuen Verwaltungszentrum am Bahnhofplatz eröffnet. Die Digitalisierung der Akten wird bereits in 2018 über die Einführung eines Dokumentenmanagementsystems auf den Weg gebracht. Zentraler Erfolgsfaktor des gesamten Projekts ist die dezernats-übergreifende Zusammenarbeit der verschiedenen Referate und Fachabteilungen innerhalb der Stadtverwaltung.

Das Projekt wird deshalb unter der direkten Leitung des Oberbürgermeisters durchgeführt, die fachliche Umsetzung verantwortet Baubürgermeister Helmut Renftle. Das Projekt unterstützen in Göppingen ansässige Kooperationspartner aus Wissenschaft und Industrie.

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