Seit Jahren kocht das Thema immer wieder mal hoch, jetzt will der Göppinger OB Guido Till Nägel mit Köpfen machen: Neben der Stadthalle soll ein neues Parkhaus entstehen. Finanziert werden soll das Gebäude mit rund 280 Stellplätzen durch den Verkauf der städtischen Anteile an der Parkhaus Göppingen GmbH.

Jetziger Parkplatz als möglicher Parkhaus-Standort

Auch eine Fläche hat Till schon im Blick, das Areal war immer mal wieder in Diskussion als möglicher Parkhaus-Standort: der jetzige Parkplatz nördlich der Stadthalle an der Ecke Lutherstraße/Östliche Ringstraße. Einen konkreten Zeitplan gibt es zwar noch nicht, doch der OB glaubt: „Das könnte man sehr schnell erledigen.“ Er versichert auch: „Es wird nicht höher als die Stadthalle.“

Das notwendige Geld will sich der Oberbürgermeister  durch den Verkauf der städtischen Anteile an der Parkhaus Göppingen GmbH beschaffen. Mit der Gesellschaft liegt die Stadt schon länger im Clinch, im Kern geht es um die oft undurchsichtige Vergabe der Anteile. So besitzt die Ehefrau des Geschäftsbesorgers der Parkhaus-GmbH viele der lukrativen Papiere, die mit einem Nennwert von 4000 Euro schon mal zehn Prozent Dividende pro Jahr bringen können.

Mehr zu dem Projekt und der Finanzierung des neuen Parkhauses lesen Sie in der Mittwochsausgabe der NWZ sowie im E-Paper.

Insgesamt fünf Parkhäuser in der Stadt


Gesellschaften Die Parkhäuser in Göppingen werden von zwei Gesellschaften betrieben. Die 1967 von Geschäftsleuten gegründete Parkhaus Göppingen GmbH betreibt die Anlagen an der Friedrichs- und Bahnhofstraße sowie die Marktplatz-Tiefgarage.

Tochterunternehmen Das 1989 gegründete städtische Tochterunternehmen Parkierungsanlagen-Gesellschaft Göppingen besitzt das Parkhaus an der Jahnstraße sowie die neue Tiefgarage unter dem Bahnhofsvorplatz. Ein geplantes Parkhaus im Schlosswäldle an der Burgstraße wurde nie realisiert.