Göppingen St. Stephanus mit neuer Struktur

Göppingen / SWP 30.01.2012
Die katholische Stiftung St. Stephanus unter der Rechtsträgerschaft der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Göppingen wurde neu ausgerichtet.

Ziel der Neustrukturierung sei die Stärkung der Gesamtorganisation, des Stiftungsprofils sowie der Hilfsangebote, heißt es in einer Pressemitteilung des Dienstleistungsunternehmens Vinzenz Service GmbH. Zu diesem Zweck werden die Bereiche Jugend- und Altenhilfe künftig enger zusammenarbeiten und von der Gesamtkirchenpflege und dem katholischen Verwaltungszentrum getrennt.

Das katholische Verwaltungszentrum sowie die Gesamtkirchenpflege waren in der alten Struktur in das operative Verwaltungs- und Leitungsgeschäft eingebunden. Dieses Gremium werde entlastet und könne sich wieder auf ihre Kernthemen konzentrieren, so die Mitteilung. Georg Kolb bleibt Leiter des Katholischen Verwaltungszentrums und Kirchenpfleger der Gesamtkirchengemeinde. Er ist weiter zuständig für die katholischen Kindergärten. Dagegen werden die Bereiche Jugend- und Altenhilfe separat aufgestellt, um die Vorstände und Leitungskräfte in den Einrichtungen direkt vor Ort einzubinden und somit Abläufe zu erleichtern.

Für die Jugendhilfe, der das Rupert-Mayer-Haus und das Jugendwohnheim St. Georg mit etwa 90 hauptamtlichen Mitarbeitern umfasst, ist der geschäftsführende Vorstand Roy Hummel verantwortlich. Für die Altenhilfe, welche die stationären Einrichtungen St. Martinus und Marienheim sowie die Sozialstation St. Franziskus mit rund 230 Mitarbeitern umfasst, übernahm die Vinzenz Service GmbH die Gesamtleitung im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrags. Die GmbH mit Sitz in Sigmaringen ist eine Tochter der Vinzenz von Paul gGmbH Soziale Dienste und Einrichtungen, ist als christliches Dienstleistungsunternehmen unter anderem in den Bereichen Beratung und Geschäftsbesorgung tätig. Geschäftsführer Peter Beck sieht in der neuen Organisation eine große Herausforderung und gleichzeitig eine einmalige Chance für die Stiftung. Durch eine enge Vernetzung der ambulanten und stationären Einrichtungen können neue attraktive Pflege- und Betreuungsangebote über das bisherige Angebot hinaus geschaffen werden. Pfarrer Jürgen Sauter, Vorsitzender der katholischen Kirchengemeinden und der stellvertretende Vorsitzende des Gesamtkirchengemeinderats, Erhard Wetzel freuen sich über einen "motivierten und engagierten Neustart."