Göppingen St. Stephanus begrüßt höhere Zuschüsse

Göppingen / SWP 23.02.2012

Die Göppinger Stiftung St. Stephanus, begrüßt es sehr, dass die Zuschüsse für die Heimunterbringung von Auszubildenden in Baden-Württemberg, die fern von zu Hause Berufsschulen besuchen und somit erhebliche Kosten für die Unterbringung aufbringen müssen, um 250 000 Euro erhöht wurden. Das Engagement der SPD-Landtagsabgeordneten des Landkreises, Peter Hofelich und Sascha Binder habe nun Wirkung gezeigt, unterstreicht die Stiftung in einer Pressemitteilung. "Durch die Verabschiedung des Landeshaushalts wurde dies nun unverrückbar festgelegt", so Roy Hummel, geschäftsführender Vorstand Jugendhilfe der Stiftung St. Stephanus.

In dem zur Stiftung dazugehörigen Jugendwohnheim St. Georg wurde diese Nachricht nicht nur von der Leiterin Ziller, sondern auch von den Auszubildenden freudig zur Kenntnis genommen. Die Heimsprecherin, Eva Egger, meinte hierzu, dass "wir es gut finden, dass 2012 wenigstens ein Drittel der vor einigen Jahren um 750 000 Euro gekürzten Zuschüsse wieder zurückkommen". Die Heimsprecherin weist aber zugleich darauf hin, dass "dies bei weitem nicht ausreichend ist". Sie verbinde aber mit diesem Zeichen die Hoffnung, dass "2013 nochmals eine Zuschusserhöhung erfolgt", betont Egger. Dem kann sich Roy Hummel nur anschließen. Auch er kritisiert laut der Pressemitteilung die zusätzliche finanzielle Belastung und zugleich Ungleichbehandlung der Blockschüler gegenüber anderen Auszubildenden, die Vorort in die Berufsschule gehen können.

Die Erhöhung der Zuschüsse sei ein erster Schritt in die richtige Richtung, dem weitere Schritte folgen müssen, betont Hummel. Die Stiftung St. Stephanus setze hier unter anderem auch auf den Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft, dem aus dem Landkreis Göppingen die Abgeordneten Peter Hofelich (SPD) und Jörg Matthias Fritz (Grüne), der das Anliegen ebenso unterstützt, angehören.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel