Spickzettel

SWP 15.12.2014

Lesepaten Süßen

Süßen - Der Stadtseniorenrat Süßen hat zur Zwischenbilanz der Lesepaten-Aktion ins Lesecafé geladen. Seit drei Jahren werden 22 Lesepaten, die zum Teil schon seit einigen Jahren an der Hornwiesen-Grundschule lesen, durch Rita Timmermans betreut. Angeboten wurden sechs Fortbildungen und 70 Bücher wurden für Lesepaten aus der Vorschlagsliste der Stiftung Lesen angeschafft. Zusätzlich gab es Austauschgespräche, durch die neue Lesepaten gewonnen wurden. Eine Fördervereinbarung mit der Ortsgruppe Eislingen/Süßen der Arbeiterwohlfahrt hat die finanzielle Ausstattung zur Anschaffung von Büchern und Fortbildungen übernommen. Eine Zwischenbilanz war Gegenstand des Abends, zu dem der Vorsitzende des Stadtseniorenrates, Martin Bauch, Vertreter von Schulen und Kindergärten, Lesepaten, Vertreter der Arbeiterwohlfahrt und die Büchereileiterin im Lesecafe im Kulturhaus begrüßen konnte. Wilhelm Mayer als Lesepate und Konrektorin Silke Wagner der Johann-Georg-Fischer-Gemeinschaftsschule berichteten von der Lesehilfe durch Lesepaten im Rahmen der Lesekonzeption der Schule.

Justus-von-Liebig-Schule

Göppingen - Wie schafft man es, Jugendliche für Politik zu begeistern? Für Brigitte Lösch, Landtagsvizepräsidentin, ist es unerlässlich, dass Politiker zu den jungen Menschen gehen müssen und vor allem ihnen zuhören sollen, denn so uninteressiert sind Jugendliche überhaupt nicht. Brigitte Lösch (Bündnis 90/Die Grünen) hatte sich Zeit genommen, um mit einer Klasse Hauswirtschaft im zweiten Ausbildungsjahr ins Gespräch zu kommen. Die Auszubildenden hatten sich zuvor Fragen überlegt, die sie der Landespolitikerin stellten. Fragen wie: Warum ist sexuelle Vielfalt für Bildungspläne wichtig? Soll Cannabis legalisiert werden? Stuttgart 21 - Macht es Sinn, dass Bürger noch auf die Straße gehen? Wie stehen Sie zur Sterbehilfe? Was müsste man tun, um Politik für Jugendliche interessanter zu machen? Im Anschluss an die Fragerunde wurde diskutiert, wie die Einstellungschancen der Hauswirtschafter in der Zukunft verbessert werden könnten. Die Auszubildenden hatten konkrete Ideen, wie man den Einsatzort der Hauswirtschafter ausbauen könnte, nämlich indem die Ausbildung durch Inhalte zum Thema Pflege ausgeweitet wird oder dass eine Fachkraftquote in bestimmten Bereichen eingeführt wird.

Albert-Schweitzer-Schule

Göppingen - Alle Grundschüler einschließlich der Grundschulförderklasse durften beim "Speed4", dem computergestützten Laufparcours in der Albert-Schweitzer-Schule, mehrere Durchgänge in einem Laufparcours absolvieren und dabei ihre Geschwindigkeit vom Computer messen lassen. Reaktionszeit, Antritt, Wendigkeit und der Rücklauf ergaben zusammen eine Laufzeit. Hochmotiviert wurden den ganzen Tag über immer wieder bereits aufgestellte Bestzeiten unterboten und Teilnahmen für die "SPEED4-Meisterschaft" herausgelaufen.