Haierschule

Göppingen - "Manege frei" hieß es für die Dritt- und Viertklässler der Haierschule. Angefeuert und beklatscht von zahlreichen Zuschauern, boten die Grundschüler eine beeindruckende Vorstellung in der eigens dafür angelegten Manege in der Sporthalle. Die Projektwoche mit dem Kirchheimer Zirkus Teckolino war für Schüler, Lehrer und Eltern aufregend und atemberaubend. Wagemutige kleine Fakire zeigten keine Angst vor Glasscherben und Nagelbrett. Einen guten Gleichgewichtssinn bewiesen die Akrobaten beim Balancieren auf der Laufkugel. Gleich fünf Schüler wagten sich auf eine gewöhnliche Haushaltsleiter und boten eine Darbietung von Artistik, Kraft und gegenseitigem Vertrauen. Ganz hoch her ging es dann am Trapez, an dem die Schüler mit grazilen Bewegungen ihre akrobatischen Übungen zeigten. Waghalsige Sprünge zeigte eine andere Gruppe am großen Trampolin. Zwischen den einzelnen Programmpunkten gab es überraschende Zaubertricks zum Staunen und lustige Clownerien, die alle Lacher auf ihrer Seite hatten. Den Abschluss bildete eine riesige Schüler-Pyramide, die mit reichlich Applaus und Zugaberufen belohnt wurde. Die Artisten und Betreuer des Zirkus Teckolino verstanden es, in nur einer Woche mit viel pädagogischem Geschick die Kinder für das Thema Zirkus zu begeistern. So manche akrobatische Fähigkeit wurde hier geweckt. In zahlreichen Workshops konnte jeder Schüler seiner Neugier und seinem Interesse folgend die passende Disziplin finden. Nur durch die finanzielle Unterstützung des Förderverein der Haierschule konnte diese außergewöhnliche Projektwoche für die Grundschüler realisiert werden.

Justus-von-Liebig-Schule

Göppingen - Lehrer der Justus-von-Liebig-Schule in Göppingen haben sich fortgebildet. "Das Außergewöhnliche geschieht nicht auf glatten, gewöhnlichen Wegen." Dieses Zitat von Goethe nahmen sich die Schulleiterin Annette Kull und 35 Lehrer der Justus-von-Liebig-Schule zum Motto und unternahmen eine Studienfahrt nach Thüringen. Sie nahmen sich drei freie Tage, um sich pädagogisch und kulturell weiter zu bilden. "Heterogenität als Chance" lautete der Arbeitstitel. Im Zentrum stand eine Veranstaltung mit Professor Peter Fauser (Emeritierter Lehrstuhlinhaber für Schulpädagogik und Schulentwicklung der Friedrich-Schiller-Universität Jena) zum Thema: Was macht eine gute Schule aus? Hier wurde den Göppinger Lehrern verdeutlicht, was für ein Paradebeispiel an Heterogenität ihre Schule auf den verschiedenen Ebenen darstellt. Zudem lag der Fokus auf dem Prinzip des verständnisintensiven Lernens und auf Möglichkeiten der Schulentwicklung. Fazit des Referenten war: Mut zu großen Visionen und zu kleinen Schritten. Zum Programm gehörten Führungen in Eisenach, auf der Wartburg, im Goethehaus in Weimar und in Erfurt.

Schillerschule Eislingen

Eislingen - Die Schillerschule in Eislingen ist seit kurzem Partnerschule der Schulsport-Initiative "Tischtennis macht Schule" von Tischtennis Baden-Württemberg (TTBW). Das neue Tischtennis-Angebot erfolgt im Rahmen der außerunterrichtlichen Ganztagsbetreuung an Schulen des Jugendbegleiter-Programms. Die Schillerschule bot ihren Zöglingen nun ein attraktives Tischtennis-Angebot unter fachkompetenter Leitung durch einen Trainer. Die schnellste Rückschlagsportart der Welt fördert neben Koordination, Beweglichkeit und Reaktionsschnelligkeit insbesondere auch das Konzentrationsvermögen, eine Fähigkeit, die sogar für den normalen Schulunterricht Vorteile bringt. Neben dem regelmäßigen Training haben die Schulen zusätzlich die Möglichkeit, mit einer Schulmannschaft am Bundeswettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" teilzunehmen.