Spickzettel

SWP 14.07.2014

Bodenfeld-Grundschule

Göppingen - Die Göppinger Bodenfeld-Grundschule präsentierte das Ergebnis ihrer Projektwoche. Die zwei großformatigen Mirós tun der Betontristesse im Eingangsbereich der 70er-Jahre-Schule eindeutig gut. Ganz echt sind sie freilich nicht, und es fehlt auch die kringelige Signatur des Künstlers, denn zum Pinsel hat nicht er, sondern eine Gruppe aus Zweit-, Dritt- und Viertklässlern gegriffen. Richtig begeistert berichtet die Schulleiterin Margrit Arnold von der entspannten Stimmung in der offenen Ganztagesschule, in der je nach Art der Berechnung 25 bis 95 Prozent der Kinder einen Migrationshintergrund haben: "Da sieht man, zu was die Kinder fähig sind, wenn der Leistungsdruck entfällt." Das bunte Ideenfeuerwerk fand seine Ergänzung im Theaterspiel auf den Fluren, wo sich Räuber, Tratschtanten und Mäuse tummelten.

Schiller-Grundschule

Göppingen - Mit zwei Mannschaften nahm die Schiller-Grundschule Faurndau im Rahmen von Jugend trainiert für Olympia am Turnier in Salach teil. Der Spielplan wollte es so, dass es auf dem Kunstrasen an der Staufeneckschule gleich im ersten Spiel zum Duell der Faurndauer Drittklässler gegen die Jungs aus der vierten Klasse der Schillerschule kam. Die körperliche Überlegenheit der Routiniers schlug sich im Ergebnis nieder: Verdient gewann die Auswahl der Klasse vier mit 4:0. Zu keiner Zeit steckten die tapfer kämpfenden Jüngeren auf und stemmten sich gegen die allerdings nicht zu verhindernde Niederlage. Im weiteren Verlauf qualifizierten sich die Viertklässler nach weiter starken Leistungen für die Endrunde, in der die Erfolgsserie der von Chefcoach Alexandros Morfinidis betreuten Nachwuchskicker allerdings riss. Für die Schiller-Grundschule waren folgende Spieler am Ball: David Frey, Lais Reingen, Giacomo Ingoglia, Ata Akkus, Theo Morfinidis, Justin Gramlich, Alex Galjer und Luca Costa (alle dritte Klasse), Deniz Biniek, Rafail Morfinidis, Jakob Becker, Michael Gavranic, Benjamin Simon, Gabriele Naso, Fabio Assi, Manuel Ahrund und Marko Belosevic (alle vierte Klasse).

Südstadt-Grundschule

Göppingen - Bei einem Besuch des Grünen Klassenzimmers auf der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd bekam die Projektgruppe "Bauernhoftiere" aus den Klassen 1 und 2 Einblicke in das Geheimnis, wie die Kuhmilch entsteht. Eine Mitarbeiterin der Milchwirtschaft Baden- Württemberg erzählte, dass eine Kuh am Tag 70 Kilogramm Futter frisst und 80-120 Liter Wasser trinkt, dann kann sie 20-40 Liter Milch pro Tag produzieren. Mit viel Energie versuchte dann jedes Kind aus dem künstlichen Euter das zuvor eingefüllte Wasser wieder heraus zu melken. "Das ist ganz schön schwer" - darüber waren sich alle einig. Anschließend wurde selbst Butter hergestellt. Alle bekamen ein kleines Schraubglas mit flüssiger Sahne, das so lange geschüttelt werden musste, bis sich Butter und Buttermilch getrennt hatten.