SPICKZETTEL

SWP 25.03.2013

Schurwaldschule

Rechberghausen - Die Raiffeisenbank Wangen unterstützt die Überschuldungsprävention von Jugendlichen unter dem Motto "Gewusst wie: Guthaben statt Schulden am Monatsende". In Deutschland steigt die Zahl der überschuldeten Personen weiter an: Bei 22 Prozent der 18- bis 25-Jährigen ist das Konsumverhalten der Auslöser für die Überschuldung. Um gegen diesen Trend vorzugehen unterrichtet die Stiftung "Deutschland im Plus" in Schulen. Bereits im zweiten Jahr fanden an der Schurwaldschule Unterrichtstermine zu diesem Thema statt. Dabei vermittelten die Referenten den Jugendlichen finanzielles Grundwissen und gaben ihnen Tipps für den Umgang mit dem eigenen Budget. Auch der praktische Teil kommt in der 90-minütigen Unterrichtseinheit nicht zu kurz. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.deutschland-im-plus.de.

Grundschule Stauferpark

Göppingen - In die Offene Schule der Grundschule im Stauferpark waren ganz besondere Gäste eingeladen. Marie-Therese Fetzer besuchte mit ihrem Hund Balko die Kinder, die schon sehr neugierig auf den Besuch waren. Balko ist ein Rettungs- und Therapiehund. Als Rettungshund kommt er zum Beispiel bei Erdbeben zum Einsatz. Wenn er über Trümmer läuft und Verschüttete sucht, kann er dank seines guten Geruchssinns und seiner fundierten Ausbildung Menschen finden. Dies zeigt er durch lautes Bellen an. Er wird so zum Lebensretter. Als Therapiehund wird er beispielsweise in Altenheimen eingesetzt. Für beide Aufgaben muss er verschiedene Voraussetzungen mitbringen, nämlich sehr gut gehorchen, mutig sein, und er darf nicht ängstlich sein. Die Kinder erfuhren an diesem Nachmittag viel Wissenswertes über den Hund, und ihnen wurde auch klar, dass ein Hund viel Aufmerksamkeit braucht, Geld kostet und dass Hundehalter viele Aufgaben haben. Am tollsten war für alle, dass Balko sein Geschick beim Suchen der Kinder zeigen konnte. Sie versteckten sich in Kleingruppen, und Balko bellte laut, wenn er sie fand. Zum Schluss stellte Balko unter Beweis, dass er ebenso gut wie die Schüler rechnen kann. Ein Kind stellte die Aufgabe: "Zwei plus zwei", und Balko bellte vier Mal. Sogar die Augen auf einem Würfel konnte er zählen. Übungsleiterin Marie-Therese Fetzer hatte mit ihrem Appenzeller Sennenhund während seines neunjährigen Lebens viel trainiert, bevor aus ihm ein erfahrener Rettungs- und Therapiehund wurde.

Haierschule

Göppingen - Einen weiten Bogen bis nach Kamerun spannten die Schüler der Faurndauer Haier-Werkrealschule in ihrem ökumenischen Schulgottesdienst zur Fastenzeit. Die Bibelgeschichte von der Heilung eines Aussätzigen durch Jesus setzten sie in Beziehung zur Hilfe für Aids-Waisen im Distrikt Menchum im Nordwesten Kameruns. Sie berichteten über das "Canaan Children Project" der dortigen evangelisch-presbyterianischen Kirche. Das vom Evangelischen Kirchenbezirk Göppingen mitgegründete Hilfsprojekt hat das Ziel, für 60 Aids-Waisen in Menchum-Boyo die notwendigen Mittel für Schulgeld, Kleidung und Unterkunft zur Verfügung zu stellen. Am Ende des Gottesdienstes überreichten die Haierschüler zusammen mit ihrer Rektorin Ingrid Stotz einen Spendenscheck über 2520 Euro an Annemone Hilsenbeck, die den Koordinierungsausschuss für die Partnerschaft mit den Kameruner Mitchristen leitet. Die Spendensumme ist ein Teil des Preisgeldes, das die Haierschule von der Stiftung Kinderland für ihr Schulprojekt "Fair Trade an der Haierschule" im letzten Jahr erhalten hatte. Rektorin Stotz dankte den Schülern für ihr Engagement. Sie betonte, dass der Blick über den eigenen Kirchturm hinaus in andere Weltgegenden, wo Schulbildung für alle keineswegs selbstverständlich ist, "uns nachdenklich, dankbar und zum Teilen bereit macht". Annemone Hilsenbeck lobte die Aktion der Haierschüler als beispielhaft. Die 2520 Euro seien die größte Einzelspende, die sie bisher entgegengenommen habe. Damit könne jetzt für 36 Aids-Waisen ein ganzes Schuljahr finanziert werden.