Rund 120 000 Tonnen bewegt die Göppinger Spedition SET im Jahr - das entspricht rund 100 000 Sendungen, die innerhalb der vergangenen zwölf Monate abgewickelt wurden. "Wir sind mit unseren Kunden gewachsen und auch mit und an den Herausforderungen, die uns die Kunden immer wieder stellen", sagt Inhaberin Sarah Schröder und blickt auf die vergangenen fast 20 Jahre zurück, in denen sich das Unternehmen sehr gut entwickelt hat. Die kundenorientierte Arbeitsweise und immer wieder Nischenangebote mit speziellen Transporten waren und sind es, die Kunden begeistern, wie Sarah Schröder berichtet. Das Angebot hat sich immer weiter entwickelt. So gehören heute neben Sammelgut, Exaktsendungen, Dreipunktverbindungen, Overnight-Dienstleistungen und Direktfahrten auch Luft- sowie Seefracht mit dazu.

Auf rund 4500 Quadratmeter Lagerfläche werden die Sendungen zwischengelagert oder für Kunden entsprechende Plätze zur Verfügung gestellt, von denen sie ihre Waren nach Bedarf abrufen können. "Wir kommissionieren die Lieferungen auch", berichtet Sarah Schröder - so zum Beispiel für einen großen Weinhandel, der sowohl seine Endkunden als auch die Filialen über die Dienstleistungen von SET abwickelt. "Individuelle Konzepte sind das, was uns ausmacht - so wie am Anfang, als wir das Unternehmen gegründet haben", berichtet Sarah Schröder. Gegründet wurde die Firma unter dem Namen "Sarah Eberlein Transporte" - heute heißt es kurz und prägnant SET. Diese individuellen Lösungen aus den Anfangsjahren, als Sarah Schröder oft noch selbst hinter dem Steuer des Lastwagen saß, sind auch heute noch ein wichtiger Bestandteil des Tagesgeschäfts. "Die gesammelten Erfahrungen aus 20 Jahren Transport- und Logistikwesen kommen gerade heute und in Zukunft in großen Maßen auch unseren Auftraggebern zugute", so die Inhaberin. "Heute können wir auf komplexe Anforderungen unserer Kunden, die ebenso wie wir täglich mit immer neuen Marktdynamiken umgehen müssen, schnell reagieren und proaktive Lösungen anbieten." Hierauf ist man bei SET stolz. Mittlerweile sind es rund 51 Mitarbeiter, die sich um den Transport der Waren kümmern und denen 31 eigene Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Über das Logistiknetzwerk ILN werden mit über 200 mittelständisch geprägten Partnern bundesweit und international die Sendungen schnell und mit vielen Synergien abgewickelt. Das spart Zeit und Geld und macht das Unternehmen bei Logistikprojekten interessant.

"Wir haben ein eigenes Qualitätsmanagementsystem entwickelt und planen die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015", berichtet Thomas Heim, der gemeinsam mit Sarah Schröder das Unternehmen leitet und gegründet hat. Bereits jetzt ist die Qualität für den Kunden groß, berichten die beiden. So gibt es ein eigenes Track'n'Trace-System, mit dem die Kunden ihre Sendungen live begleiten können. "Das System ist webbasiert, so dass beim Kunden keine Software installiert werden muss", sagt Sarah Schröder. Damit sei man bestens für die Industrie 4.0 gerüstet, bei der die Workflows in den Unternehmen immer digitaler werden - auch im Bereich der Logistik. "Lieferungen just in time sind ja seit Jahren üblich - das wird künftig mit noch größeren Herausforderungen und noch detaillierteren Zeitplänen zu realisieren sein", berichtet Schröder. Parallel zum Kunden kontrollieren auch die Mitarbeiter in der Disposition der Spedition, ob die Waren und Sendungen planmäßig auf dem Weg sind - und können sofort eingreifen, wenn etwas nicht so ist, wie es sein soll. So können potenzielle Probleme gelöst werden, bevor sie entstehen. "Proaktive Sendungskontrolle - das gehört für uns zum Kundenservice und ist im Interesse aller", sagt Sarah Schröder. In diesem Jahr feiert das Unternehmen sein 20-jähriges Bestehen.