Nach einem Jahr Pause startete die Sommerkirche wieder in der Stiftskirche in Faurndau. Die musikalische Gestaltung lag in den Händen von Kirchenmusikdirektor Gerald Buß, seinen Joyful Voices und Dominik Pscheidt am Schlagzeug. Thema der Sommerkirche in diesem Jahr ist in Anlehnung an die Jahreslosung "Glück". Hemingway charakterisierte einst das Glück so: "Glück, das ist einfach eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis." Die Zuhörer sollten zunächst einmal die Frage bedenken, wann sie das letzte Mal so richtig glücklich gewesen waren. Schade, dass keine Zeit blieb, sich darüber auszutauschen.

Eckhart von Hirschhausen, der medizinische Inhalte in humorvoller Art und Weise vermittelt, war der Autor der zweiten Lesung. In seinen "7 Dingen übers Glück, die Sie nie wissen wollten" beschreibt er, was das Glück eigentlich ist. Liebe dich selbst, dann können die anderen dich gern haben, und Glück ist ansteckend. Zwischen diesen heiteren Lebensweisheiten verbreiteten Joyful Voices mit ihren Gesängen eine gelöste Atmosphäre. Argiri Dilma, Sopran, bereicherte mit ihrer weichen, aber auch immer wieder zupackenden Stimme die Gospels, die das Thema Glück und Zufriedenheit aufnahmen. Gerald Buß am Klavier und Dominik Pscheidt am Schlagzeug gaben dem Chor die nötige rhythmische Grundlage. Die Freude an den Gospels konnte man den Sängern ansehen. Texte von Hans Dieter Hüsch und Kurt Marti sowie ein irischer Segen komplettierten die etwas andere Sommerkirche, für die es viel Beifall gab.