Was mit einer Idee begann, wurde am Samstag nahe Realität. Lange herbeigesehnt, wurden "am Tag der Vielfalt" am vergangenen Samstag erste handfeste Entwürfe für den neuen Skatepark in Göppingen vorgestellt. Gespannt erwarteten die anwesenden Asphaltsurfer die Pläne für den neuen Park an der Mörikestraße, in denen sie viele ihrer eigenen Ideen wiederfanden. Entsprechend groß war die Begeisterung, als der Architekt, der nebenbei auch ein leidenschaftlicher Skater ist, die ersten Skizzen vorstellte.

Das Grundkonzept des neuen Parks liegt darin, dass der die Anlage nicht nur von Skatern genutzt werden kann, sondern weitaus mehr Möglichkeiten bietet. So soll er für möglichst viele Sportarten eine Anlaufstelle sein, so zum Beispiel für BMX-Fahrer, Freerunner und Inliner. Auch wird es eine Bühne geben, die über das Skaten hinaus für Poetry Slams genutzt werden kann oder aber auch für die eine oder andere Band einen idealen Ort für einen Auftritt bietet.

Ziel ist laut Bruno Ohngemach, einen Park zu schaffen, an dem "Jung und Alt", aber auch die Jugendlichen zu einem Miteinander finden. So sei vorgesehen, auch für ältere Menschen die Möglichkeit für sportliche Aktivitäten zu schaffen oder auch die eine oder andere Sitzgelegenheit zum Zuschauen aufzustellen. Bei der Planung sei viel Wert darauf gelegt worden, dass der Skatepark nicht nur von erfahrenen Skatern genutzt werden kann, sondern auch für Anfänger ein optimales Übungsfeld vorgibt, um ihr Talent auszuleben. Nach Aussagen vieler Skater lieferte der alte Park nur beschränkte Möglichkeiten, ihr Potential auszuschöpfen. Dies soll sich in absehbarer Zeit ändern. Auch die Skateguards, die sich seit langem für den Park engagieren und für Ordnung sorgen, stellten sich am Samstag vor.