In der Hochschule Göppingen fiel jetzt der Startschuss: Durch das vom Bund unterstütze Projekt "Elektromobilität im Stauferland", kurz EMIS, kann künftig jeder sein Auto laden, der elektromobil im Stauferland unterwegs ist: an sechs Plätzen in Göppingen, einmal in Salach und an zwei Orten in Schwäbisch Gmünd. Und das "e-mobile" Netz wächst im Projektgebiet Göppingen und Schwäbisch Gmünd: In Kürze lässt sich an nahezu 30 Stromtankstellen laden, wie in einer Pressemitteilung der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen heißt. Die neue Lade-Infrastruktur funktioniert demnach kinderleicht und vorerst kostenlos: "E-Mobilisten melden sich auf einem speziellen Internetportal von Bosch an und bekommen vom Stromtankstellen-Hersteller Heldele aus Salach dann direkt eine Karte per Post zugeschickt, durch die sich jede der Stromtankstellen für das Laden des Autos freischalten lässt", sagt Veranstalterin Christine Kumpf von der Wirtschaftsförderung Göppingen.

Die elektromagnetische Technik dahinter heißt RFID. Dadurch reiche es, die Karte kurz über den Deckel der Stromtankstellen zu halten und schon mache sich die Ladestation bereit: Die Klappe lässt sich herunterziehen, und sobald Auto und Station verbunden sind, leuchtet der Ring um den Stecker herum blau. Erst wenn das Auto fertig geladen ist, wechselt der Ring seine Farbe und leuchtet grün.

Darüber informierten sich in der Hochschule rund 50 Interessenten: Christine Kumpf sowie die Heldele-Experten Erik Büchner und Georg Thomas stellten die Standorte der Stromtankstellen vor und führten am EMIS-Online-Portal von Bosch vor, wie sie sich reservieren lassen. So finden sich die Göppinger Stromtankstellen im Parkhaus Jahnstraße, an der Hochschule in der Robert-Bosch-Straße sowie zwischen EWS-Arena und Barbarossa-Therme, weitere am Bahnhof und in Hohenstaufen sind in Planung. Bis August 2014 soll das Laden an den Stromtankstellen noch kostenlos sein.