Göppingen SCHÜLER UNTERWEGS

Die Ursenwanger Drittklässler besuchten die Wilhelmshilfe und fassten über ihren Besuch Berichte ab.
Die Ursenwanger Drittklässler besuchten die Wilhelmshilfe und fassten über ihren Besuch Berichte ab.
Göppingen / SWP 12.04.2012

Ursenwangschule

Die Klasse 3a der Ursenwangschule besuchte die Wilhelmshilfe in Ursenwang. Bei einem Rundgang durch die Wohnanlage, in der in 47 Wohnungen 62 Männer und Frauen wohnen, lernten die Kinder so Einiges. Die Bewohner sind Ehepaare, Geschwister und Singles. Zuerst waren die Kinder im Müllraum. Dort standen Container und viele Müllsäcke. Danach waren sie im Haus 10. Dort fuhren die Drittklässler mit dem Fahrstuhl nach oben und lösten einen Notruf im Fahrstuhl aus. Anschließend waren sie im Keller und haben einen Maler gesehen, der die Wände türkis gestrichen hat. An einer Wand hing eine Karte vom Landkreis Göppingen und die Kinder haben gespannt die Häuser gesucht. "Danach waren wir im Wäscheraum. Es hingen viele Klamotten an den Leinen. Und dann waren wir in den großen Kellern, wo die Leute ihre Sachen aufbewahren. Dann sind wir aus dem Notausgang gerannt. Danach sind wir auf den Aussichtsturm gestiegen. Von da haben wir eine gute Aussicht auf Manzen gehabt", berichten die Kinder. Auch einen Rundgang durch die Sozialstation haben die Drittklässler gemacht: "In einem Zimmer haben wir viele Schlüssel gesehen. Jeder Schlüssel gehört zu einer Wohnung, in der die alten Leute leben. So können die Altenpflegerinnen und Altenpfleger zu ihnen, ohne dass die kranken Menschen selbst öffnen müssen. Wir sind durch den Flur gegangen, dann links in den Ausruhraum. Dort konnten sich die Betreuer ausruhen. Dann war der Rundgang zu Ende." Und eine weitere Gruppe berichtete: "Wir fuhren zuerst mit dem Aufzug in den zweiten Stock und durften Frau Bühlers Wohnung betreten. Nun schauten wir ihre Räume an. Anschließend gingen wir auf den Balkon. Als wir wieder hereinkamen, durften wir den Notruf der Wilhelmshilfe auslösen. Danach hörten wir an der Anlage eine Frau sprechen, die fragte, ob Frau Bühler Hilfe braucht. Frau Bühler erklärte, dass sie gerade nur Besuch von interessierten Kindern hat. Die Frau sagte uns, dass sie den Hausarzt von Frau Bühler weiß und auch die Medikamente, die sie zu sich nimmt."