SCHÜLER UNTERWEGS

Eine Gruppe von Schülern, Eltern und Lehrern des Hogy besuchte die Zarenausstellung in Stuttgart. Foto: Schule
Eine Gruppe von Schülern, Eltern und Lehrern des Hogy besuchte die Zarenausstellung in Stuttgart. Foto: Schule
SWP 13.01.2014

Justus-von-Liebig-Schule

Göppingen - Ist das, was wir im Alltag wahrnehmen, wirklich wahr? Dieser Frage sind die Eingangsklassen des sozialwissenschaftlichen Gymnasiums der Justus-von-Liebig-Schule Göppingen auf den Grund gegangen. Mit der Unterstützung der Schulleiterin Annette Kull wurde die Exkursion nach Nürnberg organisiert. 50 Schüler machten sich in Begleitung ihrer Lehrer auf den Weg nach Nürnberg, um den Turm der Sinne zu erkunden. Begonnen hat das Wahrnehmungsspektakel im "Ames-Raum", in dem das Gehirn hinters Licht geführt wird, da aus bestimmten Perspektiven etwas im Raum als zu groß oder zu klein wahrgenommen wird. Der Höhepunkt im Turm war "Heiner", ein in Originalgröße dargestellter sensorischer Homunkulus. Dieser stellt dar, welcher Ort im Gehirn reagiert, wenn man bestimmte Körperteile reizt. Nach der interessanten Führung wurde Nürnberg erkundet.

Hohenstaufen-Gymnasium

Göppingen - Eine Gruppe von Schülern, Eltern und Lehrern des Hogy besuchte gemeinsam die Landesausstellung im Alten Schloss in Stuttgart. In Stuttgart angekommen, tauchte die Gruppe in die verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen dem Hause Württemberg und den Romanows ein. Diese wurden in Gestalt von fünf Prinzessinnen, die entweder aus Württemberg in das russische Zarenhaus oder aus dem fernen Russland an den württembergischen Hof geheiratet hatten, konkret fassbar: So wurden prunkvolle Räume durchschritten, leuchtende Porträts betrachtet sowie edle Kleider und eine üppige Aussteuer aus reinem Gold bestaunt. Die Gruppe erlebte mit, wie sich die fünf Frauen im für sie zunächst fremden Land zurecht fanden und diesem Land schließlich große Dienste leisteten, wie sich heute noch an Einrichtungen wie dem Olga- und Katharinenhospital erkennen lässt, die von den russischen Fürstinnen und württembergischen Königinnen Olga und Katharina gegründet wurden. Die Lebensgeschichten der fünf russischen Prinzessinnen verzauberten alle Beteiligten. Dabei verging die eineinhalbstündige Führung wie im Flug.